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Weiterer Weltcup-Sieg für Gmelin

Die Skiff-Weltmeisterin Jeannine Gmelin gewinnt nach dem Sieg in Belgrad auch die zweite Weltcup-Regatta im österreichischen Linz. Auch Nico Stahlberg/Roman Röösli schaffen den Sprung aufs Podest.
Jeannine Gmelin - im Bild nach ihrem Sieg im Halbfinal - gewann in Linz-Ottensheim die Weltcup-Regatta im Skiff (Bild: KEYSTONE/APA/APA/EXPA/ROLAND HACKL)

Jeannine Gmelin - im Bild nach ihrem Sieg im Halbfinal - gewann in Linz-Ottensheim die Weltcup-Regatta im Skiff (Bild: KEYSTONE/APA/APA/EXPA/ROLAND HACKL)

(sda)

Gmelin siegte am Austragungsort der Weltmeisterschaften 2019 nicht einfach nur, sie lieferte eine wahre Machtdemonstration ab. Das Selbstvertrauen der seit dem 5. Rang an den Olympischen Spielen 2016 in Rio de Janeiro ungeschlagenen 28-jährige Ustermerin ist mittlerweile dermassen gross, dass sie sich durch nichts aus der Ruhe bringen lässt.

Gmelin startete langsam, belegte nach 500 m lediglich Rang 4 - mit einem Rückstand von 2,71 Sekunden auf die führende Einheimische Magdalena Lobnig. Bei Rennhälfte lag sie als Zweite noch 67 Hundertstelsekunden hinter der WM-Dritten. Danach zog Gmelin unwiderstehlich davon und triumphierte mit einem Vorsprung von sagenhaften 3,41 Sekunden.

«Ich konzentrierte mich nur auf mein Rennen, was gut funktionierte», sagte Gmelin, die in den vergangenen Wochen vermehrt «Speed-Work» in ihr Training integriert hatte, also Belastungen mit hohen Schlagzahlen. Nun freut sie sich auf den Heim-Weltcup auf dem Rotsee vom 13. bis 15. Juli. «Es ist schön, vor Heimpublikum zu fahren, aber am Ende ist es nur ein weiteres Rennen.»

Weiterer Podestplatz für Röösli

Beim Weltcup-Auftakt in Belgrad hatte sich Roman Röösli im Einer einzig um 77 Hundertstelsekunden dem fünffachen Weltmeister Ondrej Synek geschlagen geben müssen. Trotz dieses Exploits nominierte ihn der Verband für die Rennen in Österreich im Doppelzweier mit Nico Stahlberg. Und auch in dieser Kombination stand er als Dritter auf dem Podest.

Nachdem die beiden im Vorlauf (4.) noch Anlaufzeit benötigt hatten, waren im A-Final einzig die Briten Angus Groom/Jack Beaumont und die Deutschen Timo Piontek/Lars Hartig schneller. Es war nicht das erste Mal, dass die beiden im Doppelzweier ein Duo bildeten. Schon 2016 ruderten sie an zwei internationalen Wettkämpfen zusammen, wobei sie am Weltcup in Varese ebenfalls Platz 3 belegt hatten. Ob Stahlberg und Röösli auch in Luzern zusammen rudern, ist offen.

Platz 4 für Merz/Rol

Im Leichtgewichts-Doppelzweier der Frauen verpassten Patricia Merz und Frédérique Rol das Podest um die Winzigkeit von zwei Hundertstelsekunden. Für die beiden 25-Jährigen war es die beste Weltcup-Klassierung im Leichtgewichts-Doppelzweier. Im schweren Doppelzweier erreichten Pascale Walker/Valerie Rosset den 5. Platz.

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