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Wenn sogar Phil Mickelson die Nerven verliert

Phil Mickelson gilt als Gentleman unter den Golfstars. Der zermürbende Platz am US Open wird aber sogar für den netten Amerikaner unerträglich. Am 13. Loch der 3. Runde verliert er die Beherrschung.
Lächelnd, aber leicht schuldbewusst: Phil Mickelson (Bild: KEYSTONE/AP/JULIO CORTEZ)

Lächelnd, aber leicht schuldbewusst: Phil Mickelson (Bild: KEYSTONE/AP/JULIO CORTEZ)

(sda)

Bis dorthin lief die Runde für den fünffachen Majorturniersieger - er ist nach Tiger Woods der erfolgreichste auf den grossen Tours noch aktive Golfer - schon schlecht genug. Dann spielte er auf dem spiegelglatten Green der 13. Spielbahn einen Putt, der im schlechtesten Fall kurz hinter dem Loch hätte anhalten sollen. Aber der Ball rollte weiter und nahm zusätzliche Fahrt auf.

Der Kalifornier hatte damit genug, erst recht an seinem 48. Geburtstag. Er rannte dem Ball hinterher und schlug ihn mit dem Putter Richtung Loch zurück, längst bevor der Ball zum Stillstand gekommen war. So etwas sieht man auf freundschaftlichen Runden unter Hobbygolfern recht oft, aber niemals an einem Profi-Turnier. Ohnehin nicht am US Open.

Mickelson bekam für seinen lautlosen Wutausbruch zwei Strafschläge und musste sich an dem Par-4-Loch schliesslich eine üble Zehn notieren lassen. Dies spielte ihm keine Rolle, weil das Turnier für ihn längst gelaufen war. Das Schiedsgericht hätte ihn für die frappante Unsportlichkeit disqualifizieren können - oder müssen.

Phil Mickelson machte nach der Runde keinen Hehl daraus, dass er sich über den Platz auf Long Island schon die ganze Zeit geärgert hatte. «Was ich an diesem Loch machte, hätte ich auch schon früher an einem anderen Loch machen können», sagte er.

Mickelson hatte sich für das Turnier viel vorgenommen. Nach drei Siegen am US Masters sowie je einem Triumph an der US PGA Championship und am British Open hat er das US Open als einziges der vier grossen Turniere noch nie gewinnen können. Er strebt mit aller Macht danach, den Karriere-Grand-Slam zu vervollständigen.

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