Wer punktet, gewinnt nicht - und umgekehrt

Die Schweizer Söldner in der NHL erleben keinen erspriesslichen Abend. Luca Sbisa ist der Einzige, der sowohl punktet als auch in der Siegermannschaft steht.

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Luca Sbisa konnte sich sowohl für sich als auch für seine Winnipeg Jets freuen

Luca Sbisa konnte sich sowohl für sich als auch für seine Winnipeg Jets freuen

KEYSTONE/AP/TONY GUTIERREZ
(sda)

Beim 5:1-Heimsieg der Winnipeg Jets gegen die Dallas Stars ist der Zuger schon im ersten Drittel mit einem Assist am sogenannten Game-Winning-Goal (zum 1:0) beteiligt. Im zweiten Abschnitt zogen die Jets, die Vierten in der Western Conference, auf 3:0 davon.

Tore erzielten Nico Hischier und Dean Kukan. Wie schon jüngst beim 1:7 in Buffalo war Hischiers später Treffer für die darbenden New Jersey Devils jetzt auch beim 3:4 im Heimspiel gegen die Vegas Golden Knights nutzlos. Nur Stunden vor dem Spiel war John Hynes als Headcoach der Devils abgesetzt worden. Die psychologische Wirkung der Massnahme ist ausgeblieben.

Kukan bewerkstelligte für die Columbus Blue Jackets gegen die Arizona Coyotes mit seinem zweiten Tor in der NHL den zeitweiligen Ausgleich zum 1:1. Columbus verlor jedoch 2:4.

Roman Josi konnte sein stolzes Konto von 24 Punkten - der Berner ist der vierterfolgrechste Verteidiger der Liga - nicht äufnen. Er verlor mit den Nashville Predators gegen Tampa Bay Lightning 2:3 nach Verlängerung. In Schweizer Duellen verloren Timo Meier gegen Jonas Siegenthaler und Denis Malgin gegen Kevin Fiala. Mit den Ergebnissen der Mannschaften ausgedrückt: San Jose Sharks - Washington Capitals 2:5, Florida Panthers - Minnesota Wild 2:4.