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Wieder erstarkter Bahn-Vierer - Medaille im Omnium?

Die Swiss-Cycling-Delegation muss im vergangenen Herbst die Bahn-Europameisterschaften in Berlin ohne Medaillengewinn verlassen. In Glasgow wollen die Schweizer zurück aufs Podest.
Medaillenhoffnung mit dem Bahnvierer und im Omnium: Claudio Imhof (Bild: KEYSTONE/EPA/CHRISTOPHE PETIT TESSON)

Medaillenhoffnung mit dem Bahnvierer und im Omnium: Claudio Imhof (Bild: KEYSTONE/EPA/CHRISTOPHE PETIT TESSON)

(sda)

Für die Bahnfahrer beginnen in Schottland auch die ersten Qualifikationsrennen für die Olympischen Spiele 2020 in Tokio. Deshalb sei davon auszugehen, «dass Top-Leistungen erbracht werden und die Konkurrenz gerade in den olympischen Disziplinen stark sein wird», sagt der Schweizer Bahn-Nationaltrainer Daniel Gisiger.

In der Mannschaftsverfolgung, mit der die kontinentalen Wettkämpfe am Donnerstag beginnen, erhofft sich Gisiger eine Top-4-Platzierung, im Idealfall ist für die WM-Sechsten von Apeldoorn auch ein Podest möglich. Die Schweiz tritt mit dem Quartett Stefan Bissegger, Claudio Imhof, Frank Pasche, Cyrille Thièry an.

Im Omnium steht für die Schweiz Claudio Imhof am Start. Dem Thurgauer aus Sommeri, der auch für das in zehn Tagen stattfindende Strassenrennen selektioniert wurde, zeigte sich in diesem Jahr in sehr guter Form. Ihm ist ein Medaillengewinn zuzutrauen. Gleiches gilt im ebenfalls olympischen Madison für Tristan Marguet, der mit Théry Schir antreten wird. Im Vorjahr in Berlin hatte das viertklassierte Duo Imhof/Marguet die Bronzemedaille nur um einen Punkt verpasst.

In der Einzelverfolgung geht es für den erst 20-jährigen Thurgauer Stefan Bissegger darum, an seiner ersten Elite-EM Erfahrungen zu sammeln. Der Junioren-Weltmeister von 2016 nahm im Februar in Apeldoorn erstmals an Weltmeisterschaften teil, wo er sich als Zehnter klassierte. In den weiteren Disziplinen Punktefahren, Scratch und Ausscheidungsfahren ist eine Prognose schwierig. 2016 in Paris sah Loïc Perizzolo seinen Exploit im Ausscheidungsfahren mit EM-Gold belohnt.

Bei den Frauen hatte im vergangenen Herbst in Berlin Andrea Waldis bei ihrem EM-Debüt überrascht. Im Omnium lag die Schwyzerin bis zum letzten von acht Sprints auf Medaillenkurs, ehe sie in den 4. Rang zurückfiel. Gegen starke Konkurrenz strebt Waldis auch in Glasgow eine Top-5-Platzierung an. Im Scratch erhofft sich die 21-jährige Aargauerin Aline Seitz, die Anfang Jahr in Minsk in dieser Disziplin ihr erstes Weltcuprennen gewonnen hat, ein Spitzenresultat.

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