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WM-Titel an Zaferes - Spirig im 10. Rang

Am Grand Final der Triathleten in Lausanne erreicht Nicola Spirig die Top Ten.
Nicola Spirig wird Zehnte am Grand Final in Lausanne (Bild: KEYSTONE/LAURENT GILLIERON)

Nicola Spirig wird Zehnte am Grand Final in Lausanne (Bild: KEYSTONE/LAURENT GILLIERON)

(sda)

Den Abschluss der WM-Serie in Lausanne gewann Katie Zaferes. Die Amerikanerin setzte sich über die olympische Distanz durch und gewann als Erste der WM-Serie auch die WM-Goldmedaille.

Nicola Spirig leistete auf der anspruchsvollen Radstrecke über 40 km einen Effort mit viel Führungsarbeit hinter einer gut harmonierenden Spitzengruppe mit fünf bis sieben Athletinnen. Die 37-jährige Zürcherin kämpfte sich zwischenzeitlich bis auf den 6. Rang vor, konnte den stets unter einer Minute gebliebenen Rückstand bis zur Wechselzone als alleinige Tempomacherin aber nicht schliessen.

Im abschliessenden Laufen über 10 km fiel die Olympiasiegerin von 2012 und Olympia-Zweite von 2016 dann wegen Seitenstecher und noch nicht maximal ausgereiztem Training zunächst auf den 12. Rang zurück. Doch auf den letzten zwei Kilometern kämpfte sich die zähe Rekord-Europameisterin in die Top Ten zurück.

Spirigs Rückstand auf Siegerin Zaferes betrug 3:07 Minuten. «Wenn ich fitter bin, wird auch der Seitenstecher kein Problem mehr sein - unabhängig von der vorhergehenden Arbeit auf dem Velo», ist Spirig überzeugt.

Für Spirig war es die zweite Top-Ten-Klassierung in ihrem zweiten Rennen der WM-Serie in dieser Saison. Anfang Juli in Hamburg hatte sie sich nur zwölf Wochen nach der Geburt des dritten Kindes den 8. Rang erkämpft.

Aufgabe von Jolanda Annen

Sprint-Europameisterin Julie Derron steigerte sich in Lausanne nach einem missglückten Schwimmen noch auf den 27. Rang unter 43 klassierten Athletinnen. Jolanda Annen gab bereits auf der Radstrecke auf. Die Urnerin war schon vor zweieinhalb Wochen am Olympia-Testevent in Tokio (49. Rang) deutlich unter ihrem Leistungsvermögen geblieben.

Die in Lausanne im 2. und 3. Rang klassierten Britinnen Jessica Learmonth und Georgia Talor-Brown gewannen auch Silber und Bronze. Spirig ist mit nur zwei Renn-Teilnahmen im 32. Rang die bestklassierte Schweizerin in der Gesamtwertung unmittelbar vor Annen (33.).

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