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YB empfängt Lieblingsgegner Sion arg dezimiert

Personell arg dezimiert und mit drei sieglosen Partien im Rücken empfängt Meister YB am Samstag in der Super League Sion. Für einen Walliser Auswärtssieg spricht dennoch nicht allzu viel.
Bis zu acht gewichtige Ausfälle: YB-Trainer Gerardo Seoane muss improvisieren (Bild: KEYSTONE/ANTHONY ANEX)

Bis zu acht gewichtige Ausfälle: YB-Trainer Gerardo Seoane muss improvisieren (Bild: KEYSTONE/ANTHONY ANEX)

(sda)

Camara, Sierro, Lauper, Martins, Spielmann, Sulejmani, wahrscheinlich Assalé und vielleicht Moumi Ngamaleu: Es könnte fast eine mögliche Aufstellung der Young Boys für das Spiel gegen Sion vom Samstag sein, ist aber die Verletztenliste.

Durch eine beispiellose Pechsträhne wird der letztjährige Dominator in der Super League gerade auf die Probe gestellt. Jüngstes Opfer ist Vincent Sierro. Der Mittelfeldmann zog sich am Mittwoch beim 1:1 in Thun einen Innenbandriss im rechten Knie zu und droht wie Ali Camara, Sandro Lauper und Marvin Spielmann bis zum Jahreswechsel auszufallen.

Dreimal blieben die Young Boys in der Liga zuletzt ohne Sieg, nach acht Runden steht der FC Basel deshalb an der Spitze. Die Young Boys hielten sich aber trotz der Misere und gewichtigen Abgängen ordentlich. Wohl auch im Wissen, dass man letzte Saison eine ähnliche Situation gemeistert hat, bewahren die Entscheidungsträger Ruhe. Als im Oktober letzten Jahres bis zu sechs Spieler gleichzeitig ausfielen, verzeichnete YB eine Phase mit bloss einem Sieg in fünf Spielen. Das folgende 3:2 gegen Sion nach 0:2-Rückstand und dank zwei späten Toren von Assalé und Sékou Sanogo stellte sich als Initialzündung heraus. Es war der Anfang einer Serie von 16 Siegen und zwei Unentschieden.

Nun heisst der Gegner wieder Sion. Als Dritter steht dieser nun um fünf Plätze besser da als letzte Saison, er verlor aber zuletzt zuhause gegen St. Gallen und blickt auf eine rabenschwarze Serie gegen die Young Boys. Die letzten elf Duelle verloren die Walliser allesamt, letztmals schlugen sie die Berner auswärts vor mehr als 23 Jahren. 28 Niederlagen und fünf Unentschieden setzte es seit dem 2:1 im Herbst 1996.

Dass Sions Trainer wegen des Kunstrasens Valon Behrami nicht einsetzen wird, scheint mit Blick auf die bisherigen Resultate fast schon eine gute Nachricht für die Sittener Fans: Der 34-jährige Ex-Internationale ist bislang so etwas wie der Walliser Seuchenvogel. Mit Behrami bezog Sion seine beiden Saisonniederlagen gegen Basel und St. Gallen, ohne ihn gewannen sie ausnahmslos und erzielten sie gegen den FC Zürich die Tore vom 1:1 zum 3:1 und im Cup gegen Aarau den Siegtreffer zum 1:0.

St. Gallen beflügelt

Im zweiten Spiel vom Samstag duelliert sich der erstarkte FC St. Gallen (mit Captain Silvan Hefti) mit dem schwächelnden FC Thun (mit Bruder Nias Hefti). Erstmals unter Peter Zeidler gewannen die St. Galler drei Ligapartien in Folge. «Das tut dem Seelenleben gut», befand der deutsche Trainer.

Zwar blamierte sich Zeidlers Mannschaft in jener Phase im Cup gegen Lausanne (0:3), ansonsten ist die Tendenz erfreulich. In drei Spielen erzielten sie acht Tore. Neuzugang Ermedin Demirovic zeigte dabei ein vielversprechendes Debüt. Gegen Sion erzielte der aus Spanien gekommene 21-jährige Stürmer im zweiten Spiel seinen ersten Treffer.

Thun dagegen steckt in einer kleinen Ergebniskrise mit vier Partien ohne Sieg. Das 1:1 gegen YB am Mittwoch war ein erster Schritt in die gewünschte Richtung.

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