YB verliert - und bleibt trotzdem Leader

Meister Young Boys verliert in der Super League erstmals in dieser Saison. Die Berner gehen bei Aufsteiger Servette 0:3 unter. Der FC Basel kann davon nicht profitieren.

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Für einmal musste YB unten durch: Servettes Anthony Sauthier überragt YB-Stürmer Roger Assalé (Bild: KEYSTONE/MARTIAL TREZZINI)
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Jubelnde Aufsteiger: Servette schlägt Meister Young Boys 3:0 (Bild: KEYSTONE/MARTIAL TREZZINI)
Der neue Trainer Maurizio Jacobacci wies Lugano bereits im ersten Spiel den Weg zum Sieg (Bild: KEYSTONE/ALEXANDRA WEY)
Ein ungewohntes Bild in der Super League: geschlagene Spieler von Meister YB (Bild: KEYSTONE/MARTIAL TREZZINI)
Die Basler Kemal Ademi und Edon Zhegrova konnten gegen Xamax nur einmal jubeln und bleiben auf Platz 2 (Bild: KEYSTONE/GEORGIOS KEFALAS)

Für einmal musste YB unten durch: Servettes Anthony Sauthier überragt YB-Stürmer Roger Assalé (Bild: KEYSTONE/MARTIAL TREZZINI)

(sda)

Im 13. Meisterschaftsspiel der Saison hat es die Young Boys erwischt. Nach einer ereignisarmen ersten Halbzeit kassierte der Meister in Genf nach der Pause innerhalb von 13 Minuten drei Gegentore. Varol Tasar ebnete dem Aufsteiger Servette mit einer Doublette nach etwas mehr als einer Stunde den Weg zum Sieg (61./63.). Das 3:0 erzielte Sébastien Wüthrich.

Verfolger FC Basel konnte vom ersten Fehltritt der Berner nicht profitieren. Lange lag der FCB gegen Neuchâtel Xamax selbst zurück, ehe Kemal Ademi eine Viertelstunde der 1:1-Ausgleich gelang. In der 96. Minute schien das Siegestor, das Basel wieder zum Leader gemacht hätte, doch noch zu fallen. Doch der kurz zuvor eingewechselte Xamax-Torhüter Matthias Minder rettete mirakulös gegen Ademi. Mit dem 1:1 bleibt Basel einen Punkt hinter YB klassiert.

Im dritten Spiel vom Sonntag gewann Lugano bei der Premiere des neuen Trainers Maurizio Jacobacci auswärts gegen Luzern 2:1 und rückte auf Platz 8 vor - auf Kosten von Xamax.

Rangliste:

1. Young Boys 13/28 (30:15). 2. Basel 13/27 (30:13). 3. St. Gallen 13/26 (26:15). 4. Zürich 13/18 (12:24). 5. Sion 13/17 (17:21). 6. Servette 13/15 (17:15). 7. Luzern 13/15 (13:16). 8. Lugano 13/13 (13:15). 9. Neuchâtel Xamax FCS 13/12 (15:22). 10. Thun 13/6 (10:27).