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Young Boys bezwingen Luzern dank Steigerung

Den Young Boys fehlen noch zwei Punkte zur erfolgreichen Verteidigung ihres Meistertitels. Im Nachtragsspiel der 27. Runde siegen die Berner beim FC Luzern dank einer Steigerung nach der Pause 3:1.
Die Young Boys feiern in Luzern den Sieg und schon bald auch die Meisterschaft (Bild: KEYSTONE/URS FLUEELER)Die Young Boys feiern in Luzern den Sieg und schon bald auch die Meisterschaft (Bild: KEYSTONE/URS FLUEELER)
Gerardo Seoane feiert einen wichtigen Erfolg mit YB gegen seinen früheren Verein Luzern (Bild: KEYSTONE/URS FLUEELER)Gerardo Seoane feiert einen wichtigen Erfolg mit YB gegen seinen früheren Verein Luzern (Bild: KEYSTONE/URS FLUEELER)
YB-Spieler freuen sich über ihren Erfolg in Luzern. Es fehlen nur noch zwei Punkte zur Titelverteidigung (Bild: KEYSTONE/URS FLUEELER)YB-Spieler freuen sich über ihren Erfolg in Luzern. Es fehlen nur noch zwei Punkte zur Titelverteidigung (Bild: KEYSTONE/URS FLUEELER)
Jean-Pierre Nsame (links) im Vordergrund erzielte für YB das wegweisende 1:0 in Luzern (Bild: KEYSTONE/URS FLUEELER)Jean-Pierre Nsame (links) im Vordergrund erzielte für YB das wegweisende 1:0 in Luzern (Bild: KEYSTONE/URS FLUEELER)
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Young Boys bezwingen Luzern dank Steigerung

(sda)

Letztlich blieb dem FC Luzern und seinem Trainer Thomas Häberli vom Nachtragsspiel der 27. Runde gegen YB nur eines: Gewissheit. Die Innerschweizer wussten darum, dass sie sich beim alten und bald auch neuen Schweizer Meister YB durch die letzten Auftritte Respekt verschafft hatten. Dieser Respekt war Trainer Gerardo Seoane im Vorfeld anzumerken und ebenso den Spielern auf dem Feld. Denn die Berner benötigten länger als gegen anderer Teams, um ihre Scheu in der Offensive abzulegen.

YB brauchte eine Stunde und eine geniale Einzelleistung von Jean-Pierre Nsame, um richtig warmzulaufen. Der 25-jährige Kameruner tunnelte auf dem Weg zu seinem 11. Saisontreffer erst Ruben Vargas, liess dann Christian Schwegler ins Leere laufen, um letztlich auch David Zibung mit seinem Schuss keine Chance zu lassen. Sein Führungstreffer brach bei YB den Bann. Nur sechs Minuten nach dem Führungstreffer erhöhte Djibril Sow für die Berner auf 2:0, die sich in der Folge auch vom prompten FCL-Anschlusstreffer durch den von Blessing Eleke (63.) verwandelten Handspenalty nicht mehr aus der Ruhe bringen.

YB-Coach Gerardo Seoane hatte im Vorfeld des Spiels nicht von einer Revanche für das Cup-Debakel sprechen wollen. «Es geht uns nur darum, einen weiteren Schritt in Richtung Meisterschaft zu machen», sagte Seoane gegenüber dem TV-Sender Teleclub. Die Spieler setzten seine Forderung um und sorgten so dafür, dass YB nun nur noch einen weiteren Schritt für die erfolgreichen Titelverteidigung tun muss. Es fehlen den Bernern zwei Punkte. Dass jenes 0:4 gegen Luzern im März Spuren hinterlassen hatte, liess sich bei YB allerdings nicht verbergen. Aber Seoane zog die richtigen Schlüsse aus der schmerzhaften Niederlage.

Mit einer modifizierten Aufstellung und angepasstem taktischen Korsett wirkte Seoane einer Wiederholung der Geschehnisse aus den Cup-Viertelfinals entgegen. Mit einer Dreierkette in der Abwehr und den ins Mittelfeld vorgezogenen Kevin Mbabu und Ulisses Garcia schränkte er den Zugriff der gefährlichen Luzerner Offensivachse um Pascal Schürpf und Ruben Vargas wie erhofft ein.

Telegramm und Rangliste:

Luzern - Young Boys 1:3 (0:0)

8793 Zuschauer. - SR Schärer. - Tore: 56. Nsame 0:1. 62. Sow (Assalé) 0:2. 63. Eleke (Handspenalty) 1:2. 70. Garcia (Assalé) 1:3.

Luzern: Zibung; Schwegler, Lucas, Schulz, Sidler; Voca (76. Grether), Ndenge; Vargas (77. Demhasaj), Schneuwly, Schürpf (64. Lustenberger); Eleke.

Young Boys: Von Ballmoos; Camara, Von Bergen, Benito; Mbabu, Sow, Aebischer, Garcia; Assalé (79. Schick), Nsame (81. Hoarau), Ngamaleu (73. Fassnacht).

Bemerkungen: Luzern ohne Cirkovic (gesperrt), Knezevic, Schmid und Juric (alle verletzt). Young Boys ohne Sulejmani (verletzt). 82. Gelb-Rote Karte gegen Garcia (Foul). Verwarnung: 44. Vargas (Foul). 51. Mbabu (Foul). 52. Ngamaleu (Foul). 65. Ndenge (Foul). 67. Garcia (Foul).

Rangliste: 1. Young Boys 28/75 (78:27). 2. Basel 28/52 (52:39). 3. Thun 28/38 (52:47). 4. Sion 28/36 (44:43). 5. St. Gallen 28/35 (40:49). 6. Zürich 28/34 (36:40). 7. Luzern 28/34 (42:50). 8. Lugano 28/33 (38:41). 9. Neuchâtel Xamax FCS 28/26 (36:56). 10. Grasshoppers 28/21 (26:52).

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