Vielen Dank für Ihre Registrierung. Sie haben den Aktivierungslink für Ihr Benutzerkonto per E-Mail erhalten.

Vielen Dank für Ihre Anmeldung.

Zenhäusern machte «zwei, drei Fehler zuviel»

Ramon Zenhäusern fiel im Weltcup-Slalom in Kitzbühel als Führender nach dem ersten Lauf im Schlussklassement auf Platz 6 zurück. «Für einen Podestplatz habe ich zwei, drei Fehler zu viel gemacht.»
Ramon Zenhäusern führte erstmals das Klassement nach dem ersten Lauf eines Weltcup-Slaloms an (Bild: KEYSTONE/EPA/ANGELIKA WARMUTH)

Ramon Zenhäusern führte erstmals das Klassement nach dem ersten Lauf eines Weltcup-Slaloms an (Bild: KEYSTONE/EPA/ANGELIKA WARMUTH)

(sda)

Ramon Zenhäusern, Sie hatten zum ersten Mal in einem Weltcup-Slalom nach dem ersten Lauf vorne gelegen, am Ende blieb Platz sechs. Wie werten Sie nun dieses Resultat?

«Ich bin sehr zufrieden mit dem heutigen Tag. Ich konnte wertvolle Erfahrungen sammeln, die mir in Zukunft hoffentlich zugute kommen werden. Für einen Podestplatz habe ich zwei, drei Fehler zu viel gemacht.»

Wie gingen Sie mit der ungewohnten Situation um?

«Vorerst war ich nicht nervöser als sonst. Alle anderen waren wohl nervöser als ich. Aber dann, vor meiner Fahrt, ist es nicht vorwärts gegangen. Die Pause nach Clément (Noël, der vor ihm gestartet war) war sehr lang. Sie liessen mich nicht losfahren am Start. Da wurde ich schon etwas nervös.»

War Ihnen die Kurssetzung im ersten Lauf eher entgegengekommen als die im zweiten?

«Grundsätzlich mag ich es, wenn es mehr dreht, aber ich habe auch schon bewiesen, dass ich auch in direkter gesteckten Läufen vorne dabei sein kann. Der erste Lauf in Zagreb war ja eine halbe Abfahrt, und da war ich auch bei den Leuten.»

Hast Sie alles mitbekommen, was vor Ihrem Start im zweiten Lauf abgegangen ist?

«Dass Clément Noël vorne liegt, habe ich noch mitbekommen. Die Fahrten von Henrik (Kristoffersen) und Marcel (Hirscher) habe ich im Fernsehen geschaut. Sonst habe ich aber vor allem probiert, mich auf meine Fahrt zu konzentrieren.»

Haben Sie zwischen den Läufen noch mit jemandem telefoniert?

«Meinem Vater habe ich angerufen. Aber das ist nichts Aussergewöhnliches. Da gehen wir den Lauf durch, und ich höre mir an, was er dazu so meint.»

Sie unterhalten sich mit Ihrem Vater also, wenn schon einige Fahrer ihren Lauf absolviert haben?

«Ja. Mein Vater war die Person, die mein Leben lang neben mir gestanden hat. Er war mein Trainer gewesen. Deshalb gibt mir das auch Vertrauen und ein gutes Gefühl, wenn ich mich mit ihm noch austauschen kann. Auch das ist nichts Besonderes. Andere Fahrer wie Marcel (Hirscher) oder Henrik (Kristoffersen) machen das ja auch.»

Merkliste

Hier speichern Sie interessante Artikel, um sie später zu lesen.

  • Legen Sie Ihr persönliches Archiv an.
  • Finden Sie gespeicherte Artikel schnell und einfach.
  • Lesen Sie Ihre Artikel auf allen Geräten.