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EV Zug mit zwei Gesichtern: «Z»-Duell geht an die ZSC Lions

Der EV Zug verspielt gegen die ZSC Lions eine 2:0-Führung und verliert mit dem 2:3 nach Verlängerung zum sechsten Mal in Serie gegen den Schweizer Meister.
Sascha Fey (SDA), Zürich
Der Zuger Sven Leuenberger (Mitte) enteilt dem Zürcher Denis Hollenstein (links). Bild: Patrick Staub/Freshfocus (Zürich, 13. November 2018)
Die Zürcher jubeln nach dem 3:2. (Bild: Ennio Leanza/Keystone (Zürich, 13. November 2018))
Zugs Dario Simion (links) kämpft mit Phil Baltisberger um den Puck. (Bild: Ennio Leanza/Keystone (Zürich, 13. November 2018))
David McIntyre vom EVZ (rechts). (Bild: Ennio Leanza/Keystone (Zürich, 13. November 2018))
Zug-Goalie Tobias Stephan gegen Chris Baltisberger. (Bild: Ennio Leanza/Keystone (Zürich, 13. November 2018))
Raphael Diaz. (Bild: Ennio Leanza/Keystone (Zürich, 13. November 2018))
Roger Karrer (links) gegen Carl Klingberg. (Bild: Ennio Leanza/Keystone (Zürich, 13. November 2018))
Zugs Raphael Diaz jubelt nach seinem 2:0. (Bild: Ennio Leanza/Keystone (Zürich, 13. November 2018))
Jubel bei den Zugern. (Bild: Ennio Leanza/Keystone (Zürich, 13. November 2018))
ZSC-Spieler Kevin Klein im Fall. (Bild: Ennio Leanza/Keystone (Zürich, 13. November 2018))
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EV Zug verliert gegen die ZSC Lions

Die Lions sind alles andere als ein Lieblingsgegner der Zuger, gerade auch auswärts. Die Zentralschweizer verloren zum 16. Mal in den letzten 18 Spielen im Hallenstadion, und zwar auf sehr ärgerliche Art und Weise. Den Ausgleich zum 2:2 durch Denis Hollenstein kassierten die Gäste 141 Sekunden vor dem Ende der regulären Spielzeit.

In der Verlängerung, in welcher die Lions klar besser waren, besiegelte ein Schuss von Maxim Noreau (64.) die erste Auswärtsniederlage des EV Zug nach drei Siegen hintereinander auf fremdem Eis. Die Zuger zeigten zwei Gesichter. In den ersten knapp 30 Minuten spielten sie stark und gingen verdient 2:0 (11.) in Führung. Beide Tore erzielte Captain Raphael Diaz, das erste in der 7. Minute. Dem 32-jährigen Verteidiger gelang zum siebenten Mal in der höchsten Schweizer Liga ein Doppelpack, zum ersten Mal seit dem 19. Januar 2018. Mit nun sechs Treffern in 15 Partien hat er bereits gleich oft getroffen wie in der gesamten letzten Saison. Einen grossen Anteil am 2:0 hatte Carl Klingberg mit einem aggressiven Forechecking. Der Schwede war bereits beim ersten Tor der Passgeber von Diaz gewesen.

Von der 31. bis zur 33. Minute kassierten die Zuger gleich drei Zweiminuten-Strafen. Zwar überstanden sie insgesamt 108 Sekunden in doppelter Unterzahl, unmittelbar danach bugsierte aber Diaz (35.) den Puck unglücklich mit den Schlittschuh ins eigene Gehäuse. «Das kann passieren», sagte er trocken. «Die ersten 30 Minuten spielten wir hervorragend. Wir waren aggressiv, bewegten die Beine, redeten miteinander, machten die einfachen Sachen richtig.»

In den zweiten 30 Minuten mit dem Puck «schrecklich»

Danach lagen die Vorteile auf Seiten der Lions. «Wir waren nicht fähig, das Momentum zurückzuholen», sagte Trainer Dan Tangnes. «Es übernahmen nicht genügend Spieler Verantwortung. Wir reagierten nur noch, unterstützten uns nicht rasch genug. Unser Spiel mit dem Puck war in den letzten 30 Minuten schrecklich.» Dabei konnten die Zuger im letzten Drittel während vier Minuten im Powerplay agieren, doch schaute dabei viel zu wenig heraus. Überhaupt ist das Überzahlspiel in der laufenden Meisterschaft ein Schwachpunkt. Mickrige sechs Powerplay-Tore brachte der EVZ in 17 Partien zu Stande – nur Lugano weist eine noch schlechtere Quote aus. «Vieles sieht gut aus, aber es fehlt der letzte Biss», so Diaz. Für Tangnes ist die Passqualität mangelhaft. Der aktuell am Rücken verletzte Garrett Roe fehlt den Zugern im Powerplay an allen Ecken und Enden. Positiv ist, dass der Amerikaner wieder auf dem Eis trainiert und am Wochenende wohl sein Comeback gibt. Dann könnten die Zuger mal wieder mit vier Ausländern antreten – gegen den ZSC waren es durch die Rückkehr von David McIntyre immerhin drei.

Die vielen verletzten Spieler sind sicherlich auch ein Grund dafür, dass es dem EVZ in dieser Saison bislang an der Konstanz fehlt. Die Partie gegen die ZSC Lions war diesbezüglich ein Paradebeispiel. Wollen die Zuger ein ernsthafter Kandidat auf den Meistertitel sein, müssen sie bis zu den Playoffs lernen, während 60 Minuten die Konzentration hoch zu halten.

Quelle: Mysports

ZSC Lions - Zug 3:2 (0:2, 1:0, 1:0, 1:0) n.V.

9394 Zuschauer. - SR Salonen/Oggier, Balazs/Pitton. - Tore: 7. Diaz (Klingberg) 0:1. 11. Diaz (Klingberg, McIntyre/Ausschlüsse Bodenmann; Alatalo) 0:2. 35. Chris Baltisberger/Ausschluss Schnyder) 1:2. 58. Hollenstein (Shore) 2:2. 64. (63:01) Noreau (Pettersson) 3:2. - Strafen: Je 4mal 2 Minuten. - PostFinance-Topskorer: Bachofner; Martschini.

ZSC Lions: Flüeler; Phil Baltisberger, Klein; Geering, Sutter; Marti, Noreau; Karrer; Hollenstein, Shore, Bodenmann; Pettersson, Suter, Herzog; Miranda, Schäppi, Hinterkircher; Chris Baltisberger, Prassl, Bachofner.

Zug: Stephan; Thiry, Alatalo; Schlumpf, Zgraggen, Diaz, Stadler; Zryd; Lammer, Albrecht, Widerström; Martschini, McIntyre, Suri; Klingberg, Senteler, Simion; Leuenberger, Zehner, Schnyder; Haberstich.

Bemerkungen: ZSC Lions ohne Blindenbacher (krank), Nilsson, Cervenka und Wick, Zug ohne Roe und Morant (alle verletzt). - Pfostenschüsse: Hollenstein (31.); Albrecht (1./Latte), McIntyre (22./Latte).

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