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Zug fehlt noch ein Sieg zum Finaleinzug

Dem EV Zug fehlt noch ein Sieg zum Einzug in den Final. Der Cupsieger siegt in Lausanne 2:0 und führt in der Best-of-7-Halbfinalserie 3:1.
Zuger Jubel in Lausanne - nur noch ein Sieg fehlt für den Final (Bild: KEYSTONE/JEAN-CHRISTOPHE BOTT)

Zuger Jubel in Lausanne - nur noch ein Sieg fehlt für den Final (Bild: KEYSTONE/JEAN-CHRISTOPHE BOTT)

(sda)

Nach diesem Spiel ist nur schwer vorstellbar, dass Lausanne noch den Turnaround schafft. Die Waadtländer wirkten müde. Derweil zeigten die Zuger eine sehr abgeklärte Leistung und übernahmen ab dem zweiten Drittel das Zepter. Die Gastgeber hatten es alleine Goalie Sandro Zurkirchen zu verdanken, dass sie nach 40 Minuten nicht höher als mit 0:1 in Rückstand lagen. Dieser parierte in den ersten beiden Abschnitten nicht weniger als 29 Schüsse.

Den Führungstreffer für die Zentralschweizer schoss Garrett Roe in der 27. Minute mit dem sechsten Powerplay-Tor der Zuger in diesem Halbfinal. Zugleich gingen die Gäste zum vierten Mal in dieser Serie in Überzahl 1:0 in Front. Danach liessen die Zuger nichts mehr anbrennen, kontrollierten sie die Partie auf beeindruckende Weise. Selbst als der LHC bereits 3:37 Minuten vor dem Ende Zurkirchen durch einen sechsten Feldspieler ersetzte, wurde es für die Gäste nicht wirklich gefährlich.

In der 44. Minute erhöhte Lino Martschini auf 2:0. Der flinke Flügel, der schon beim 1:0 den Stock im Spiel gehabt hatte, liess sich wie zuvor Roe seinen fünften Treffer in diesen Playoffs gutschreiben. Martschini und Roe haben nun je zwölf Skorerpunkte in der entscheidenden Meisterschaftsphase erzielt. EVZ-Keeper Tobias Stephan, der ab der kommende Saison für Lausanne tätig ist, feierte dank 23 Paraden seinen zweiten Shutout in Folge nach dem 5:0 am Samstag.

Im ersten Drittel hatte das Schussverhältnis zwar 13:4 für die Zuger gelautet. Dieses widerspiegelte aber nicht das Geschehen auf dem Eis, vielmehr verlief die Partie in den ersten 20 Minuten ausgeglichen. Beide Teams hatten auch gute Chancen zur Führung. In der 5. Minute beispielsweise scheiterte der Lausanner Benjamin Antonietti aus kurzer Distanz an Stephan. Wenige Sekunden vor der ersten Pause schoss Martschini aus aussichtsreicher Position am Tor vorbei.

Telegramm:

Lausanne - Zug 0:2 (0:0, 0:1, 0:1)

6700 Zuschauer (ausverkauft). - SR Wiegand/Lemelin, Castelli/Fuchs. - Tore: 27. Roe (Alatalo, Martschini/Ausschluss Vermin) 0:1. 44. Martschini (Flynn) 0:2. - Strafen: je 6mal 2 Minuten. - PostFinance-Topskorer: Vermin; Roe.

Lausanne: Zurkirchen; Junland, Genazzi; Lindbohm, Frick; Trutmann, Grossmann; Nodari; Moy, Emmerton, Kenins; Bertschy, Vermin, Partanen; Leone, Froidevaux, Zangger; Antonietti, In-Albon, Herren.

Zug: Stephan; Diaz, Morant; Schlumpf, Zgraggen; Thiry, Alatalo; Zryd; Klingberg, Roe, Simion; Martschini, Flynn, Suri; Lammer, McIntyre, Leuenberger; Albrecht, Senteler, Schnyder; Zehnder.

Bemerkungen: Lausanne ohne Mitchell und Jeffrey. Zug ohne Everberg (alle verletzt). - 21. Pfostenschuss Alatalo. - Timeout Lausanne (56:23.), danach ohne Goalie.

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