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Everbergs traumhaftes Heimdebüt für den EV Zug

Beim 7:2- Sieg gegen den Tabellenletzten Rapperswil-Jona Lakers beweist der EV Zug, dass er doch noch erfolgreich im Powerplay sein kann. Daran haben Rückehrer Garrett Roe und Neuzugang Dennis Everberg grossen Anteil.
Sven Aregger
Am Tag nach seiner Ankunft trifft er bereits doppelt: Zugs Dennis Everberg (Mitte). (Bild: Daniela Frutiger/Freshfocus (Zug, 17. November 2018))

Am Tag nach seiner Ankunft trifft er bereits doppelt: Zugs Dennis Everberg (Mitte). (Bild: Daniela Frutiger/Freshfocus (Zug, 17. November 2018))

Als Spielmacher Garrett Roe anfangs Oktober mit einer Wirbelverletzung ausfiel, war das ein Schlag für den EV Zug. Sportchef Reto Kläy dachte sogar über die Verpflichtung eines zusätzlichen Ausländers nach, zumal Roes Genesungsverlauf schwierig einzuschätzen war. Gegen die Rapperwil-Jona Lakers kehrte der US-Amerikaner gestern in den Spielbetrieb zurück. Und der Schwede Dennis Everberg, Nachfolger des abgewanderten Viktor Stalberg, kam zu seinem mit Spannung erwarteten Heimatdebüt. Roe und Everberg konnten sich gleich aneinander gewöhnen, sie bildeten gemeinsam mit Everbergs Nationalmannschaftskollege Carl Klingberg eine Sturmlinie.

Und das Trio erlebte beim 7:2-Sieg gegen die Lakers einen erfolgreichen Abend. Everberg erzielte seine ersten beiden Treffer im Zuger Trikot, Klingberg reihte sich ebenfalls in die Torschützenliste ein, Roe lieferte drei Vorlagen. Vielleicht noch wichtiger war, dass Everberg und Roe dem Zuger Powerplay neue Impulse verleihen konnten. Der EVZ erzielte vier Treffer in Überzahl – bei insgesamt sechs kleinen Strafen des Gegners. Das ist insofern bemerkenswert, als das Powerplay bisher eine Sorgendisziplin der Zuger war. In den ersten 18 Spielen der laufenden Meisterschaft hatten die Zuger bloss sechs Tore in Überzahl zu Stande gebracht. Die (vorläufige) Wende zum guten Ende gelang erst noch ohne den Dirigenten von der blauen Linie: Raphael Diaz musste wegen einer Nackenverletzung pausieren.

«Es ist ein tolles Gefühl, die ersten Tore zu erzielen, gerade vor diesem begeisterten Anhang. So macht es Spass zu spielen», sagte Everberg nach dem Spiel. Lino Martschini, der ebenfalls mit zwei Treffern glänzte, überbrachte Everberg nach dessen Torpremiere den Puck. «Aber noch glücklicher war ich über Linos Pass, der dieses Tor ermöglichte», meinte der zweifache Weltmeister.

Suri ist gerührt über Wertschätzung der Fans

Wie am Vorabend beim 4:0-Sieg in Genf hatte Reto Suri sein Team im ersten Drittel auf die Siegesstrasse gebracht. Der 29-jährige Stürmer verlässt Zug zum Saisonende nach sieben Jahren, sein Weg führt voraussichtlich zum HC Lugano. Bei den Zuger Fans hat er deswegen aber seinen Kredit nicht verloren – im Gegenteil. Sie skandierten nach der Schlusssirene seinen Namen, und auf einem Transparent war zu lesen: «Trotzdem stömmer hinder dir». Suri war nach dieser schönen Geste fast sprachlos. «Das ist die grösste Wertschätzung, die ich in all den Jahren in Zug erfahren habe. Ich werde mich bis zum letzten Spiel für diesen Klub zerreissen», sagte er.

Klar ist: Der EV Zug braucht einen adäquaten Ersatz für den WM-Silbermedaillengewinner von 2013, was die Personalien Grégory Hofmann (Lugano) und Enzo Corvi (Davos) noch dringlicher erscheinen lässt. Bekanntlich ist der EVZ stark an der Verpflichtung dieser Spieler interessiert. «Wir wollen Reto Suri mit einem mindestens gleichwertigen Spieler ersetzen», sagte Reto Kläy. Der Sportchef bedauert Suris Entscheid gegen den EV Zug, er kann aber auch von einer positiven Entwicklung berichten: Die Gespräche zu einer Vertragsverlängerung mit dem Verteidiger Santeri Alatalo seien «auf einem guten Weg».

Zug - Rapperswil-Jona Lakers 7:2 (2:1, 3:1, 2:0)

7126 Zuschauer. - SR Wiegand/Hebeisen, Schlegel/Kovacs. - Tore: 8. Suri (McIntyre/Ausschluss Knelsen) 1:0. 18. Wellman (Schlagenhauf, Kristo/Ausschluss Everberg) 1:1. 19. Martschini (Roe, Simion/Ausschluss Ness) 2:1. 21. Martschini (McIntyre) 3:1. 26. Klingberg (Stadler, Roe) 4:1. 31. Ness (Gähler, Primeau) 4:2. 35. Everberg (Martschini, Roe/Ausschluss Casutt) 5:2. 54. Simion (Zehnder, Zryd) 6:2. 57. Everberg (Alatalo, Roe/Ausschluss Primeau) 7:2. - Strafen: 5-mal 2 plus 10 Minuten (Lammer) gegen Zug, 6-mal 2 Minuten gegen die Rapperswil-Jona Lakers. - Zug: Aeschlimann Schlumpf, Stadler; Zryd, Zgraggen; Alatalo, Thiry; Oejdemark; Martschini, McIntyre, Suri; Lammer, Senteler, Simion; Klingberg, Roe, Everberg; Leuenberger, Zehnder, Schnyder; Albrecht. - Rapperswil-Jona Lakers: Nyffeler/Bader (ab 26.); Gähler, Profico; Gilroy, Berger; Iglesias, Schmuckli; Hächler, Maier; Kristo, Schlagenhauf, Wellman; Spiller, Knelsen, Casutt; Primeau, Ness, Lindemann; Mosimann, Mason, Brem. - Bemerkungen: Zug ohne Morant und Diaz. Rapperswil-Jona Lakers ohne Helbling, Schweri (alle verletzt), Aulin und Rizzello (beide überzählig).

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