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Zweiter ATP-Halbfinal für Laaksonen

Henri Laaksonen verblüfft beim ATP-Turnier in Bastad weiter. Im Viertelfinal gewinnt der 26-jährigen Schaffhauser 3:6, 6:2, 6:4 gegen den fünf Plätze schlechter klassierten Italiener Simone Bolelli.
Grösster Erfolg in diesem Jahr: Henri Laaksonen (Bild: KEYSTONE/PETER SCHNEIDER)

Grösster Erfolg in diesem Jahr: Henri Laaksonen (Bild: KEYSTONE/PETER SCHNEIDER)

(sda)

Laaksonen erweist sich im schwedischen Seebad als eigentliches Stehaufmännchen. Er hatte in der letzten Runde der Qualifikation verloren und war nur dank einer kurzfristigen Absage als Lucky Loser ins Feld des Sandplatzturniers gerutscht. Und gegen den Qualifikanten Bolelli stand die Nummer 148 der Welt wieder sehr nahe vor der Elimination.

Im dritten Satz führte Bolelli mit zwei Breaks 3:0 und danach 4:2. Laaksonen fand aber eine zweite Luft und gewann die letzten vier Games in Serie. Nach 1:53 Stunden unterlief dem Italiener beim zweiten Matchball ein Vorhandfehler zum Sieg des schweizerisch-finnischen Doppelbürgers.

Im Halbfinal, seinem zweiten auf der ATP Tour, trifft Laaksonen am Samstag auf den als Nummer 4 gesetzten Franzosen Richard Gasquet. Er ist dabei ähnlich klarer Aussenseiter wie im letzten Herbst im chinesischen Shenzhen, doch verlor er dort gegen den Belgier David Goffin nur sehr knapp in drei Sätzen.

Bastad war bereits in der Vergangenheit ein gutes Pflaster für Laaksonen. Er hatte im letzten Jahr erstmals auf ATP-Stufe die Viertelfinals erreicht und war nach zwei vergebenen Matchbällen gegen David Ferrer ausgeschieden. Nun kann er nicht nur diese Punkte verteidigen, er wird in der Weltrangliste rund 15 Plätze gutmachen.

Diese Punkte kommen wie gerufen, nachdem Laaksonen in diesem Jahr kaum Erfolge verbuchen konnte. Lediglich auf Challenger-Stufe erreichte er zweimal die Viertelfinals, auf der ATP Tour resultierte nur ein Matcherfolg (in Houston). So ging der Platz in den Top 100, den er noch vor zwölf Monaten belegt hatte, verloren. Bereits im Achtelfinal hatte der Schweizer Davis-Cup-Spieler gegen den Italiener Matteo Berrettini, die Nummer 75 der Welt, seinen grössten Erfolg in diesem Jahr gefeiert.

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