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Zweiter gegen Erster in Thun und St. Gallen gegen Heimschwäche

In Thun kündigt sich das Berner Super-League-Derby vom Samstag als Spitzenkampf an. In der Ostschweiz will der FC St. Gallen gegen die Grasshoppers seine Heimschwäche abschütteln.
Applaus, Applaus: Marvin Spielmann und die Thuner verzücken als Tabellenzweite (Bild: KEYSTONE/PETER SCHNEIDER)

Applaus, Applaus: Marvin Spielmann und die Thuner verzücken als Tabellenzweite (Bild: KEYSTONE/PETER SCHNEIDER)

(sda)

Nach acht Runden präsentiert sich die Tabelle der Super League gewöhnungsbedürftig. Zuvorderst führen die Young Boys die Tabelle mit lauter Siegen standesgemäss an, direkt dahinter folgt überraschend der FC Thun. Die Berner Oberländer bestätigten die positiven Eindrücke aus dem ruhigen Sommer mit elf Punkten aus den letzten fünf Spielen.

Für das Derby gegen die bereits mit zehn Punkten vorne liegenden Young Boys können sich die Thuner mit den Ergebnissen der Vorsaison motivieren. Als einzige wiesen sie gegen den Meister eine positive Bilanz vor. Unter anderem gewann das Team von Marc Schneider die ersten beiden Duelle mit 4:0 und 3:1. Selbstvertrauen tankten die Thuner auch unter der Woche dank den späten Toren zum Sieg gegen die Grasshoppers. «Wir haben das Glück derzeit auf unserer Seite. Solche Spiele haben wir in der Vergangenheit oft verloren», befand der Trainer.

Thun könnte in die Karten spielen, dass auf der Gegenseite Gerardo Seoane vor dem Champions-League-Gastspiel bei Juventus Turin wohl ein wenig rotieren wird, zum Beispiel Michael Fassnacht oder Steve von Bergen eine Pause gönnt, und dass er die zuletzt verletzten Djibril Sow und Kevin Mbabu nicht zu früh wieder einsetzt. Gross geschwächt haben die Umstellungen YB bis jetzt indes nicht. «Es ist beeindruckend, wie gut die Mannschaft funktioniert, egal wer spielt», schwärmte Goalie David von Ballmoos nicht zu Unrecht.

St. Gallen auf der Suche nach der Balance

In St. Gallen will der FCSG gegen die Grasshoppers endlich seine Heimschwäche der letzten Monate ablegen. Nur zwei Spiele gewannen die Ostschweizer seit Februar vor eigenem Anhang, ausserdem blieben sie seit einem halben Jahr zuhause nicht mehr ohne Gegentor. Entscheidend für ein gutes Resultat gegen die defensiv anfälligen und offensiv noch keinen höheren Ansprüchen genügenden Grasshoppers dürfte vor allem die Stabilisierung der wackligen Defensive sein, aus der sich Milan Vilotic am Mittwoch mit seinem zweiten Platzverweis in dieser Saison selbst herausgenommen hat. «Die vielen Gegentore stossen mir auf», sagte Trainer Peter Zeidler im Vorfeld.

Zwar sorgen die St. Galler unter dem Deutschen mit ihrem wilden Offensivstil für gute Unterhaltung, Aussetzer und verspielte Führungen offenbaren aber wiederholt, dass die stark umgebaute Mannschaft nach wie vor in der Findungsphase steckt. Im Angriff fällt zudem der Ausfall von Cedric Itten ins Gewicht, und für das GC-Spiel ist auch der Einsatz von Majeed Ashimeru ungewiss. Dennoch gab sich Zeidler optimistisch: «Unsere Chancen auf einen Sieg gegen GC sind gross. Ich habe ein sehr gutes Gefühl.»

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