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Zweiter Platz für Guerdat und Co. in Rom

Erneuter Podestplatz für die Schweizer Springreiter. Am 86. Nationenpreis in Rom belegt das Schweizer Team hinter Gastgeber Italien und gemeinsam mit den Reitern aus den USA den 2. Platz.
Janika Sprunger glänzte mit zwei Nullfehler-Ritten (Bild: KEYSTONE/TI-PRESS/GABRIELE PUTZU)

Janika Sprunger glänzte mit zwei Nullfehler-Ritten (Bild: KEYSTONE/TI-PRESS/GABRIELE PUTZU)

(sda)

Bereits im ersten Durchgang hatte sich der Dreikampf zwischen der Equipe des Gastgebers und den Reitern aus Amerika und der Schweiz abgezeichnet. Nachdem vom Schweizer Quartett Janika Sprunger (auf Baccardi), Niklaus Rutschi (Cardano) und Arthur Gustavo da Silva (Inonstop) in der ersten Runde makellos geblieben waren, hatte Schlussreiter Steve Guerdat erst gar nicht mehr in den Sattel von Alamo zu steigen.

Im Finaldurchgang, der von Parcoursbauer Uliano Vezzani leicht modifiziert wurde, blieb Janika Sprunger mit Baccardi zwar erneut ohne jeden Makel. Rutschi und Da Silva konnten ihre Leistung aus dem ersten Durchgang aber nicht ganz bestätigen und begingen je einen Abwurf. Die Entscheidung zu Gunsten der Italiener fiel, als Guerdat mit Alamo in den offenen Wassergraben trat und es damit ebenfalls nicht fehlerfrei durch den Parcours schaffte. "Wir hatten noch auf ein Stechen gehofft, leider musste Steve Guerdat den Wasserfehler hinnehmen", erklärte Equipenchef Andy Kistler. Für die Italiener bedeutete Guerdats Fehler, dass sie den Triumph aus dem Vorjahr wiederholen konnten.

Die Leistung des Schweizer Quartetts ist dennoch sehr hoch einzuschätzen, standen doch ausser Guerdat mit Sprunger, Rutschi und Da Silva drei Akteure im Einsatz, die in dieser Saison erstmals die Schweizer Farben vertraten. Zudem reiht sich der neuerliche Podestplatz nahtlos an die zuvor erzielten Schweizer Team-Ergebnisse an: Vor Wochenfrist landeten die Schweizer Springreiter beim Nationenpreis im französischen La Baule als Dritte ebenso auf dem Podest wie beim Auftaktsieg im slowakischen Samorin.

Zwar zählt der Nationenpreises in Rom wie die weiteren Traditionsveranstaltungen von Aachen und Calgary nicht zur Top-Liga des Weltverbandes. Das neuerliche Topergebnis dürfte der Schweizer Equipe aber im Hinblick auf den Nationenpreis des CSIO St. Gallen am Sonntag, 3. Juni weiteren Aufschwung geben - auch wenn vom Sieger-Quartett aus Rom in der Ostschweiz einzig Guerdat erneut für die Schweiz antreten sein wird.

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