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Zweiter Weltcup-Podestplatz für Mauro Caviezel - Sieg von Jansrud

Mauro Caviezel sorgt als Dritter des Super-G im kanadischen Lake Louise für den ersten Podestplatz eines Schweizer Alpinen in diesem Weltcup-Winter. Der Sieg geht an den Norweger Kjetil Jansrud.
Mauro Caviezel fehlen im Super-G in Lake Louise nur 0,21 Sekunden zum Sieg (Bild: KEYSTONE/EPA/NICK DIDLICK)

Mauro Caviezel fehlen im Super-G in Lake Louise nur 0,21 Sekunden zum Sieg (Bild: KEYSTONE/EPA/NICK DIDLICK)

(sda)

Mauro Caviezel hatte in der Saisonvorbereitung starke Leistungen gezeigt. In der Abfahrt am Samstag in Lake Louise war er allerdings nur 24. geworden. Doch der 30-jährige Bündner konnte diese Enttäuschung schnell abhaken. Im ersten Super-G der Saison fehlten ihm nur 21 Hundertstel zum Sieg.

Caviezel, 2017 in St. Moritz WM-Dritter in der Kombination, erreichte auf Stufe Weltcup erst seine zweite Top-3-Klassierung. Im März 2017 hatte er sich beim Weltcup-Finale in Aspen im Super-G ebenfalls im 3. Rang klassiert.

Feuz knapp nur knapp in Top 10

Neben Caviezel gelang von den neun gestarteten Schweizern einzig noch Beat Feuz der Vorstoss in die ersten zehn. Der Emmentaler belegte mit knapp einer Sekunde Rückstand auf die Spitze den 10. Platz. Carlo Janka (1,22 zurück) zeigte als 15. ein Rennen, welches ihm Auftrieb für den Winter mit den Weltmeisterschaften im schwedischen Are als Höhepunkt geben dürfte.

Einige Weltcup-Punkte gab es zudem auch für Stefan Rogentin, der mit der Startnummer 35 in den 19. Rang vorstiess, sowie Thomas Tumler (23.), Junioren-Weltmeister Marco Odermatt (25.) und Niels Hintermann (28.).

22. Weltcupsieg von Jansrud

Der Super-G-Sieg auf der Piste im Banff National Park ging wie im Vorjahr an Kjetil Jansrud. Der 33-jährige Norweger, der in seiner Spezialdisziplin in den letzten vier Saisons dreimal die kleine Kristallkugel gewann, triumphierte im Weltcup zum 22. Mal. In Lake Louise kam Jansrud, der am Vortag nach dem 13. Rang in der Abfahrt sehr enttäuscht gewesen war, zu seinem vierten Sieg.

Zweiter wurde Vincent Kriechmayr. Dem 27-jährigen Österreicher fehlten nur 0,14 Sekunden zum persönlich vierten Weltcupsieg. Kriechmayr war schon in der vergangenen Saison hinter Jansrud der zweitbeste Super-G-Fahrer gewesen, mit Siegen in Beaver Creek und Are.

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