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Adidas will im Weihnachtsgeschäft zu Rekordjahr spurten

Der deutsche Sportartikelhersteller Adidas setzt den Höhenflug fort. Das Unternehmen mit den drei Streifen erwartet ein florierendes Weihnachtsgeschäft und damit ein weiteres Rekordjahr.
Der deutsche Sportartikelhersteller Adidas setzt den Höhenflug fort. Das Unternehmen mit den drei Streifen erwartet ein florierendes Weihnachtsgeschäft und damit ein weiteres Rekordjahr. (Bild: KEYSTONE/AP/MATTHIAS SCHRADER)

Der deutsche Sportartikelhersteller Adidas setzt den Höhenflug fort. Das Unternehmen mit den drei Streifen erwartet ein florierendes Weihnachtsgeschäft und damit ein weiteres Rekordjahr. (Bild: KEYSTONE/AP/MATTHIAS SCHRADER)

(sda/awp/reu)

«Wir sind nach wie vor zuversichtlich, dass sich das Umsatzwachstum im vierten Quartal deutlich beschleunigen wird», sagte Adidas-Chef Kasper Rorsted am Mittwoch in Herzogenaurach. Nach neun Monaten lag der Umsatz der Nummer zwei weltweit mit 17,8 Milliarden Euro wechselkursbereinigt um 5 Prozent über Vorjahr, für das Gesamtjahr peilt Adidas ein Plus von 5 bis 8 Prozent an.

Im dritten Quartal zogen die Umsätze um 6 Prozent an. «2019 wird trotz einiger Herausforderungen ein Rekordjahr und ein wichtiger Meilenstein auf dem Weg zur Erreichung unserer Ziele für 2020», sagte Rorsted.

Beim Gewinn liegt Adidas bereits auf Kurs: Das Ergebnis aus dem fortgeführten Geschäft legte in den ersten neun Monaten um 8 Prozent auf 1,74 Milliarden Euro zu, obwohl es im dritten Quartal wie erwartet leicht schrumpfte. Bis Jahresende sollen daraus 1,88 bis 1,95 Milliarden Euro werden. Das wäre ein Plus von 10 bis 14 Prozent.

Umsatz und Gewinn übertrafen zwischen Juli und September die Erwartungen der Analysten, was die Aktie zum Handelsauftakt um 1,2 Prozent nach oben trieb.

Lieferengpässe bremsen US-Geschäft

In Europa kehrte Adidas im Sommer mit einem Umsatzplus von 3 Prozent auf Wachstumskurs zurück. In China verlangsamten sich die Zuwächse dagegen auf 11 Prozent, in Nordamerika, auf dem Heimatmarkt des grossen Rivalen Nike, verzeichnete Adidas ein Plus von 10 Prozent.

Seit Jahresbeginn hatte das Unternehmen dort mit Lieferschwierigkeiten zu kämpfen, weil man in Herzogenaurach die US-Nachfrage nach Trikots und T-Shirts im mittleren Preissegment unterschätzt hatte. Um lieferfähig zu sein, hatte Adidas Textilien zeitweise teuer einfliegen lassen.

Nike hatte in seinem jüngsten Quartal (per Ende August) weltweit währungsbereinigt um 10 Prozent zugelegt, in den USA aber nur um vier Prozent. In China stiegen die Umsätze dafür um 27 Prozent.

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