Airbus unterbricht erneut Produktion in Spanien

Airbus unterbricht erneut den Grossteil der Produktion in Spanien wegen Verschärfungen der Massnahmen im Kampf gegen die Covid-19-Pandemie. Einige Schlüsselaktivitäten in den Bereichen Verkehrsflugzeuge, Hubschrauber sowie Verteidigung seien nach wie vor unerlässlich.

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In Spanien steht das Leben still - daher muss auch Airbus die Produktion in dem Land herunterfahren: ein Platz in Madrid.

In Spanien steht das Leben still - daher muss auch Airbus die Produktion in dem Land herunterfahren: ein Platz in Madrid.

KEYSTONE/EPA/JuanJo Martin
(sda/awp/dpa)

Das teilte der Luft- und Rüstungskonzern am Montag in Toulouse mit. Dazu zählten etwa Mindestaktivitäten etwa bei Sicherheit, IT und Technik. «Alle anderen Aktivitäten in den Bereichen Verkehrsflugzeuge, Verteidigung und Raumfahrt sowie Hubschrauber in Spanien werden bis zum 9. April, dem Datum, an dem die Beschränkungen voraussichtlich aufgehoben werden, ausgesetzt», so Airbus.

Der spanische Ministerpräsident Pedro Sánchez hatte am Wochenende eine weitere Verschärfung der bereits bestehenden Ausgangsbeschränkungen angekündigt. Ab Montag sollten alle Arbeitnehmer, die keine unbedingt notwendigen Arbeiten verrichten, zwei Wochen lang zu Hause bleiben. Airbus hatte erst vor einer Woche seine Produktion in Spanien nach einer mehrtägigen Unterbrechung teilweise wieder hochgefahren.

Airbus werde nun eng mit den Sozialpartnern zusammenarbeiten, hiess es weiter. Airbus-Mitarbeiter in Spanien, deren Arbeitsplätze nicht mit Produktions- und Montageaktivitäten verbunden sind und die von zu Hause aus arbeiten können, sollen weiterarbeiten.

Airbus hatte im Zuge der Coronavirus-Krise seine Prognose für das laufende Jahr gestrichen. Zudem soll die für 2019 geplante Dividende von 1,80 Euro je Aktie nicht gezahlt werden. Mit einer neuen Kreditlinie über 15 Milliarden Euro will sich Airbus weitere Liquidität sichern.