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Axel Springer liebäugelt mit Zukäufen im digitalen Geschäft

Der auch in der Schweiz tätige deutsche Axel-Springer-Verlag will im nächsten Jahr mögliche Zukäufe im Digitalgeschäft unter die Lupe nehmen. Ermutigt fühlt sich Konzernchef Döpfner von den Erfolgen, etwa beim profitablen Wirtschafts- und Finanznachrichtenportal «Business Insider».
Axel-Springer-Chef Mathias Döpfner sieht wirtschaftliche Perspektiven für digitalen Journalismus - wie beim «Business Insider». (Bild: KEYSTONE/EPA/OLIVER WEIKEN)

Axel-Springer-Chef Mathias Döpfner sieht wirtschaftliche Perspektiven für digitalen Journalismus - wie beim «Business Insider». (Bild: KEYSTONE/EPA/OLIVER WEIKEN)

(sda/awp/reu)

Diese zeigten immer deutlicher, dass digitaler Journalismus wirtschaftlich interessante Perspektiven habe, sagte Döpfner am Freitag. «Wir verdienen vier von fünf Euro im digitalen Geschäft.»

Umsatz und Gewinn des Herausgebers von «Bild» und «Welt» im zweiten Quartal lagen etwas über den Markterwartungen. Springer bekräftigte seine konzernweiten Ziele für 2018, erhöhte aber seine Prognose für das organische Umsatzwachstum im Digitalgeschäft ("Classifieds Media») leicht. Das bescherte der Springer-Aktie einen Höhenflug von über vier Prozent.

Axel Springer in der Schweiz

Axel Springer ist über ein Gemeinschaftsunternehmen mit dem Medienhaus Ringier auch in der Schweiz tätig. Zum Portfolio gehören 30 Titel, darunter etwa die Zeitschriften «Bilanz», «Beobachter», «GlücksPost» und die «Schweizer Illustrierte» oder die «Handelszeitung».

In Zeiten sinkender Printauflagen verlagert Springer sein Geschäft zunehmend ins Internet. Mit Abstand grösster Wachstumstreiber sind dabei Job-, Immobilien- und Autoportale.

«Business Insider» als Hoffnungsträger

Seit einiger Zeit versuchen die Berliner verstärkt, mit Journalismus im Internet Geld zu verdienen. Grosser Hoffnungsträger ist dabei das Wirtschafts- und Finanznachrichtenportal «Business Insider», das früher als geplant nun die Gewinnschwelle erreicht hat.

«Ein Meilenstein, der zeigt, dass wir journalistische Inhalte in der digitalen Welt zunehmend monetarisieren können», betonte Döpfner. Dies sei ermutigend. «Wir würden uns dann insbesondere für das Jahr 2019 Akquisitionsgelegenheiten ansehen.» Konkrete Schritte seien aber kurzfristig weder geplant noch absehbar.

«Wir werden natürlich auch in das Wachstum der vorhandenen Aktivitäten weiter investieren», fügte Döpfner hinzu. So gebe es Spielraum für die weitere Internationalisierung von «Business Insider» und für den Ausbau der journalistischen Qualität - etwa bei der deutschen Ausgabe.

Mehr Umsatz und Gewinn

Das florierende Internetgeschäft sorgte im ersten Halbjahr für mehr Umsatz und mehr Gewinn. Zwischen Januar und Juni legten die Konzernerlöse binnen Jahresfrist um 5,9 Prozent auf fast 1,6 Milliarden Euro zu. Das bereinigte Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) stieg um knapp zwölf Prozent auf etwa 355 Millionen Euro.

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