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Britisches Pfund erstmals seit Anfang 2017 unter 1,20 US-Dollar

Das britische Pfund leidet immer stärker unter dem ungewissen Fortgang des Brexit. Am Dienstag fiel die Währung des Vereinigten Königreichs erstmals seit Januar 2017 unter die Marke von 1,20 US-Dollar. Im Tief wurden 1,1994 Dollar erreicht.
Das britische Pfund verliert immer mehr an Wert. (Bild: KEYSTONE/EPA/DAVID CHANG)

Das britische Pfund verliert immer mehr an Wert. (Bild: KEYSTONE/EPA/DAVID CHANG)

(sda/awp/dpa)

Wesentlicher Grund für die Schwäche des Pfund ist die politische Unsicherheit in Grossbritannien. Dort will sich eine Gruppe Parlamentarier gegen den harten Brexit-Kurs von Premierminister Boris Johnson stellen. Mit einer Gesetzesinitiative soll eine abermalige Verschiebung des Brexit-Termins erzwungen werden, soweit keine neue Austrittsvereinbarung mit der Europäischen Union gefunden wird. An den Märkten wird über Neuwahlen spekuliert.

Gegenüber dem Euro hält sich das Pfund etwas besser. Am Dienstag kostete ein Pfund knapp 1,10 Euro und zum Schweizer Franken sackte das Pfund bis auf 1,1880 ab.

Seit Jahresbeginn belaufen sich die Verluste des Pfund zum Dollar auf knapp sechs Prozent und zum Franken rund fünf Prozent. Gegenüber dem Euro ist es lediglich rund ein Prozent. Ein Grund dafür ist, dass im Euroraum eine zusätzliche Lockerung der Geldpolitik durch die Europäische Zentralbank (EZB) erwartet wird. Das lastet auf der Gemeinschaftswährung.

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