Corona-Krise lässt Gewinn von US-Autoriese GM einbrechen

Milliardenschwere Belastungen aufgrund von Werksschliessungen und Absatzproblemen in der Corona-Krise haben den Gewinn von General Motors (GM) einbrechen lassen.

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Der Chevrolet-Hersteller GM hat im ersten Quartal deutlich weniger Autos verkauft.

Der Chevrolet-Hersteller GM hat im ersten Quartal deutlich weniger Autos verkauft.

KEYSTONE/AP/DAVID ZALUBOWSKI
(sda/awp/dpa)

Im ersten Quartal sank der Überschuss im Jahresvergleich um fast 90 Prozent auf 294 Millionen Dollar, wie der grösste US-Autobauer am Mittwoch in Detroit mitteilte.

Die Erlöse fielen um gut sechs Prozent auf 32,7 Milliarden Dollar. Trotz der starken Rückgänge übertrafen die Ergebnisse die Prognosen der Analysten allerdings deutlich.

Sonderkosten im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie drückten den bereinigten Betriebsgewinn dem Unternehmen zufolge um 1,4 Milliarden Dollar. GM hatte im vergangenen Quartal zunächst die Produktion in China und dann auch in Nord- und Südamerika aussetzen müssen, was die Bilanz enorm belastete.

In China lief der Betrieb schon Mitte Februar schrittweise wieder an, nun gab der Konzern bekannt, am 18. Mai auch die Fertigung in den USA und Kanada teilweise wieder aufnehmen zu wollen - allerdings unter weitreichenden Sicherheitsvorkehrungen.