Coronakrise lässt McDonald's-Geschäft einbrechen

Der weltgrösste Fast-Food-Konzern McDonald's hat wegen der Corona-Pandemie einen heftigen Geschäftseinbruch erlitten. Im vergangenen Monat fielen die Erlöse weltweit deutlich zurück.

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Das Geschäft der weltgrössten Fast-Food-Gruppe McDonald's leidet unter der Coronakrise. Im März sind deutlich weniger Burger und Fritten verkauft worden.

Das Geschäft der weltgrössten Fast-Food-Gruppe McDonald's leidet unter der Coronakrise. Im März sind deutlich weniger Burger und Fritten verkauft worden.

KEYSTONE/GAETAN BALLY
(sda/awp/dpa)

Im Vergleich zum Vorjahr sank der Umsatz im Monat März um gut 22 Prozent, wie McDonald's am Mittwoch in Chicago mitteilte. Im gesamten ersten Quartal belief sich das Minus auf 3,4 Prozent.

Auf dem US-Heimatmarkt allein gab es für McDonald's im März einen Rückgang um 13,4 Prozent und im Quartal ein Mini-Plus von 0,1 Prozent. Die Geschäftsprognose für 2020 zog das Unternehmen aufgrund der unsicheren Lage auf den Weltmärkten zurück.

Die Ausbreitung des neuen Coronavirus habe dem Geschäft erheblich geschadet, sagte Vorstandschef Chris Kempczinski. Zwar seien 75 Prozent der Schnellrestaurants weltweit weiter in Betrieb, jedoch liege der Fokus auf Drive-thru, Take-away und Essenslieferungen.

McDonald's rechnet weiter mit starken Belastungen und hat nach eigenen Angaben bereits 6,5 Milliarden US-Dollar an neuen Krediten aufgenommen. Die Aktie reagierte zunächst mit leichten Kursverlusten. Ausführliche Quartalszahlen sollen am 30. April folgen.