Detailhandelsumsatz in Frankreich bricht um 24 Prozent ein

Die französischen Detailhändler haben im März wegen der landesweiten Ausgangsbeschränkungen beinahe ein Viertel ihres Geschäfts verloren. Der Umsatz brach im Vergleich zum Vormonat um 24 Prozent ein, wie die Notenbank am Mittwoch mitteilte.

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Die französischen Detailhändler haben im März wegen der landesweiten Ausgangsbeschränkungen als Folge der Coronavirus-Pandemie beinahe ein Viertel ihres Geschäfts verloren.

Die französischen Detailhändler haben im März wegen der landesweiten Ausgangsbeschränkungen als Folge der Coronavirus-Pandemie beinahe ein Viertel ihres Geschäfts verloren.

KEYSTONE/EPA/NARONG SANGNAK
(sda/awp/reu)

Besonders drastisch fiel der Rückgang bei Nicht-Lebensmitteln (inkl. Autos und Zweiräder) aus: Hier gab es ein Minus von mehr als 43 Prozent. Der Umsatz mit Lebensmitteln schrumpfte dagegen nur um 0,9 Prozent. Im gesamten ersten Quartal nahmen die Detailhändler 7,2 Prozent weniger ein.

Seit dem 17. März dürfen die Franzosen Häuser und Wohnungen nur verlassen, um zur Arbeit oder zum Arzt zu gehen, Lebensmittel zu kaufen oder allein im Freien etwas Sport zu treiben. Präsident Emmanuel Macron hat diese Ausgangsbeschränkungen bis zum 11. Mai verlängert.

Finanzminister Bruno Le Maire rechnet daher mit einer noch schwereren Rezession. Das Bruttoinlandprodukt dürfte in diesem Jahr um acht Prozent fallen. Bislang war von einem Minus um sechs Prozent ausgegangen worden.