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Draghi - Zinswende kann nötigenfalls weiter hinausgeschoben werden

Die Europäische Zentralbank (EZB) steht aus Sicht von Notenbankchef Mario Draghi bereit, bei einer stärkeren Eintrübung der Konjunktur die Zinswende weiter nach hinten zu verschieben.
Die Zinswende kann laut EZB-Präsident Mario Draghi nötigenfalls weiter hinausgeschoben werden. (Bild: KEYSTONE/AP EPA Pool/JULIEN WARNAND)

Die Zinswende kann laut EZB-Präsident Mario Draghi nötigenfalls weiter hinausgeschoben werden. (Bild: KEYSTONE/AP EPA Pool/JULIEN WARNAND)

(sda/awp/reu)

Die Notenbank würde dann sicherstellen, dass die Geldpolitik die Wirtschaft unterstütze, indem sie ihren Zinsausblick anpasse, sagte Draghi am Mittwoch auf einer Notenbank-Konferenz in Frankfurt.

«Wir sind nicht knapp an Instrumenten, um unser Mandat zu erfüllen.» Die Notenbank sehe inzwischen eine stärker anhaltende Verschlechterung der Nachfrage von ausserhalb der Euro-Zone. Die Nachfrage innerhalb des Währungsraumes sei aber weiterhin robust. Eine Abschwächung deute nicht notwendigerweise auf einen ernsthaften Einbruch hin, sagte der Italiener.

Die EZB hatte wegen der jüngsten Konjunktureintrübung die Zinswende nach hinten verschoben. Ihre Leitzinsen will sie jetzt noch bis mindestens zum Jahresende nicht antasten. Bislang war dies nur bis über den Sommer hinaus geplant. Damit hätte Draghi in seiner achtjährigen Amtszeit, die im Oktober abläuft, kein einziges Mail die Zinsen angehoben. Die EZB kündigte zudem an, Geschäftsbanken mit einer neuen Serie von zweijährigen Langfristkrediten unter die Arme zu greifen. Mit den Liquiditätsspritzen will sie die Institute zur stärkeren Vergabe von Darlehen an die Wirtschaft anregen.

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