EU-Kommissarin warnt vor Firmenkäufen durch chinesische Konzerne

Die Europäische Union hält Beteiligungen von Regierungen an Unternehmen für notwendig, um Übernahmen durch chinesische Firmen abzuwenden.

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Die EU-Kommissarin für Wettbewerb, Margrethe Vestager, hält Beteiligungen von Staaten an Unternehmen in Europa für sinnvoll, um chinesische Übernahmen abzuwehren.

Die EU-Kommissarin für Wettbewerb, Margrethe Vestager, hält Beteiligungen von Staaten an Unternehmen in Europa für sinnvoll, um chinesische Übernahmen abzuwehren.

KEYSTONE/EPA/STEPHANIE LECOCQ
(sda)

Einem Bericht der Zeitung «Financial Times» (FT) zufolge fordert die EU-Kommissarin für Wettbewerb, Margrethe Vestager, die Mitgliedsländer auf, Anteile an Unternehmen zu kaufen, um der Bedrohung durch chinesische Übernahmen entgegenzuwirken.

«Wir sehen keine Probleme mit Staaten, die notfalls als Marktteilnehmer auftreten, wenn sie Anteile an einem Unternehmen mit der Absicht erwerben, eine solche Akquisition zu verhindern,» sagt Vestager in einem Interview der FT. Es bestünde ein echtes Risiko, dass durch die Coronavirus-Krise angeschlagene Unternehmen Gegenstand einer Übernahme werden könnten.