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EU will Gebühren-Obergrenze bei Telefonaten ins Ausland einführen

Nach den Roaming-Gebühren macht die Europäische Union nun auch Schluss mit hohen Preisen für Telefonate ins EU-Ausland. Das Europaparlament stimmte am Mittwoch für entsprechende neue Regeln.
Auslandsverbindungen innerhalb der EU sollen billiger werden. (Bild: KEYSTONE/CHRISTIAN BEUTLER)

Auslandsverbindungen innerhalb der EU sollen billiger werden. (Bild: KEYSTONE/CHRISTIAN BEUTLER)

(sda/awp/dpa)

Demnach sollen Gespräche aus dem eigenen Land in einen anderen EU-Staat pro Minute nur noch maximal 19 Cent pro Minute kosten dürfen - egal ob vom Handy oder vom Festnetztelefon aus.

Die Kosten pro SMS werden bei höchstens sechs Cent gedeckelt. Nun muss formal noch der Rat der Mitgliedstaaten grünes Licht geben. Dann können die neuen Preisobergrenzen am 15. Mai 2019 in Kraft treten.

Bereits im Sommer 2017 waren die sogenannten Roaming-Gebühren für Anrufe aus dem EU-Ausland abgeschafft worden. Gespräche aus den Heimatnetzen ins Ausland waren damals jedoch nicht von diesen Regeln betroffen, was Verbraucherschützer kritisierten.

Das neue Gesetzespaket sieht neben der Kostendeckelung vor, dass Anreize zum Aufbau eines schnelleren Internets geschaffen werden. Bei gefährlichen Grosslagen wie Terror und Naturkatastrophen sollen Handynutzer zudem per Nachricht oder App gewarnt werden können.

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