Fielmann bleibt nach starkem Quartal auf Kurs

Die Optikerkette Fielmann kommt weiter vergleichsweise gut durch die Krise Das börsenkotierte deutsche Familienunternehmen verkaufte im Dritten Quartal mit knapp zwei Millionen zwar weniger Brillen, steigerte den Umsatz aber um fünf Prozent auf 421 Millionen Euro.

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Die deutsche Optikerkette Fielmann schlägt sich in der Coronakrise gut.

Die deutsche Optikerkette Fielmann schlägt sich in der Coronakrise gut.

KEYSTONE/AP/MICHAEL PROBST
(sda/awp/reu)

Der Vorsteuergewinn legte um rund vier Prozent auf 81 Millionen Euro zu. Nach neun Monaten lagen die Erlöse mit gut einer Milliarde Euro noch elf Prozent hinter dem Wert zum gleichen Zeitpunkt des Vorjahres.

Der Vorstand zeigte sich zuversichtlich, die erst Ende September angehobene Prognose zu erfüllen. Demnach erwartet Fielmann in diesem Jahr bei einem Umsatz von mehr als 1,4 Milliarden Euro (Vorjahr 1,52) einen Vorsteuergewinn von mehr als 140 Millionen Euro gegenüber 253,8 Millionen im Vorjahr.

Fielmann steckte bis Ende September 55 Millionen Euro in den Ausbau des Filialnetzes und die Digitalisierung, knapp 20 Millionen weniger als im Vorjahreszeitraum. Per Ende September betrieb die Gruppe 783 Niederlassungen, 13 mehr als vor einem Jahr.