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Huawei steigert Gewinn trotz Spionagevorwürfen kräftig

Der chinesische Mobilfunkausrüster Huawei Technologies hat trotz der vor allem von den USA erhobenen Spionagevorwürfe seinen Gewinn 2018 kräftig gesteigert. Der Konzern profitierte vor allem von der starken Nachfrage nach seinen Smartphones.
Huawei hat im vergangenen Jahr trotz Spionagevorwürfen dank der grossen Nachfrage nach den Smartphones den Gewinn kräftig gesteigert. (Bild: KEYSTONE/EPA EFE/ENRIC FONTCUBERTA)

Huawei hat im vergangenen Jahr trotz Spionagevorwürfen dank der grossen Nachfrage nach den Smartphones den Gewinn kräftig gesteigert. (Bild: KEYSTONE/EPA EFE/ENRIC FONTCUBERTA)

(sda/awp/reu)

Die Erlöse allein im Privatkundegeschäft seien auf einen Rekordwert von umgerechnet 46,2 Milliarden Euro (51,7 Milliarden Franken) geklettert, wie der drittgrösste Smartphone-Hersteller der Welt am Freitag mitteilte. Insgesamt stieg der globale Umsatz um 19,5 Prozent auf 95,5 Milliarden Euro. Der Nettogewinn kletterte um 25 Prozent auf 7,9 Milliarden Euro. 2017 war er um 28 Prozent gestiegen.

Vor allem in den USA wird Huawei auch von offiziellen Stellen vorgeworfen, seine Netzwerktechnik für den Mobilfunk solle der chinesischen Regierung als Mittel zur Spionage dienen. Das Unternehmen hat die Vorwürfe zurückgewiesen.

Die US-Regierung hat Deutschland und andere westliche Regierungen mehrfach aufgefordert, Huawei wegen Spionageverdachts vom Aufbau der neuen Mobilfunkgeneration (5G) auszuschliessen. Am Donnerstag warf die britische Regierung Huawei neue Sicherheitslücken in seinen Produkten vor.

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