IBM-Konzern gibt Geschäft mit Gesichtserkennungssoftware ab

Der US-Computerkonzern IBM hat seinen Rückzug aus dem Geschäft mit Gesichtserkennungs- und Analysesoftware angekündigt. Dies teilte der neue Unternehmenschef Arvind Krishna in einem Brief an den US-Kongress am Montag (Ortszeit) mit.

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Der amerikanische Konzern IBM will aus ethischen Gründen keine Software mehr zur Gesichtserkennung oder Massenüberwachung anbieten.

Der amerikanische Konzern IBM will aus ethischen Gründen keine Software mehr zur Gesichtserkennung oder Massenüberwachung anbieten.

KEYSTONE/AP/Richard Drew
(sda/reu)

«IBM lehnt die Verwendung jeglicher Gesichtserkennungs-Technologie - einschliesslich der von anderen Anbietern - zum Zweck der Massenüberwachung, rassistischer Profilierung, Verletzungen grundlegender Menschenrechte und Freiheiten sowie jeglichem Zweck, der nicht mit unseren Werten und Grundsätzen des Vertrauens und der Transparenz vereinbar ist, entschieden ab», hiess es wörtlich.

Der amerikanische Konzern werde solche Vorgehensweisen auch auch nicht dulden, hiess es von Krishna weiter. Daher werde IBM keine Gesichtserkennungssoftware mehr anbieten.