Italien macht Fiat Chrysler Hoffnung auf Staatshilfen

Der Autokonzern Fiat Chrysler kann sich in der Coronakrise Hoffnungen auf eine milliardenschwere staatlich unterstützte Geldspitze in Italien machen.

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Der Autokonzern Fiat Chrysler kann sich Hoffnungen auf staatliche Unterstützung in Italien machen.

Der Autokonzern Fiat Chrysler kann sich Hoffnungen auf staatliche Unterstützung in Italien machen.

KEYSTONE/AP/Carlos Osorio
(sda/reuters)

Ministerpräsident Giuseppe Conte sagte am Samstag, der italienisch-amerikanische Konzern mit Hauptsitz in den Niederlanden sei berechtigt, entsprechende Kredite zu beantragen.

«Wir sprechen nicht über die Muttergesellschaft, wir sprechen über die Konzerntöchter in Italien, die Tausende von Menschen beschäftigen», betonte Conte.

Fiat Chrysler bestätigte Verhandlungen seines italienischen Ablegers mit der Regierung in Rom. Es geht demnach um staatliche Garantien für eine dreijährige Kreditlinie über 6,3 Milliarden Euro, die die Bank Intesa Sanpaolo zur Verfügung stellen soll.

Der Autokonzern unterstrich, das Geld solle dazu eingesetzt werden, die Fabriken in Italien wieder auf Touren zu bringen und die dortigen Zulieferer zu bezahlen. Fiat Chrysler beschäftigt in Italien rund 55'000 Mitarbeiter. Zudem sind zahlreiche Zulieferer und Autohändler in Italien von Fiat Chrysler abhängig. Die Autobranche trägt 6,2 Prozent zur Wirtschaftsleistung Italiens bei.