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Konzern Vale räumt nach Katastrophe Umgebung von weiterem Staudamm

Nach der verheerenden Schlammlawine an einem Staudamm des brasilianischen Bergbaukonzerns Vale hat das Unternehmen die Umgebung eines weiteren Staudamms aus Sicherheitsgründen evakuiert. Der Schritt erfolge nach Untersuchungen, teilte Vale am Samstag mit.
Ein Dammbruch an einer Eisenerzmine nahe Brumadinho in Brasilien Ende Januar kostete bis zu 300 Menschen das Leben und richtete schwere Schäden an der Umwelt an. (Bild: KEYSTONE/EPA EFE/ANTONIO LACERDA)

Ein Dammbruch an einer Eisenerzmine nahe Brumadinho in Brasilien Ende Januar kostete bis zu 300 Menschen das Leben und richtete schwere Schäden an der Umwelt an. (Bild: KEYSTONE/EPA EFE/ANTONIO LACERDA)

(sda/afp)

Der betroffene Staudamm befindet sich in der Eisenerzmine Mar Azul in Nova Lima im Bundesstaat Minas Gerais. Im selben Bundesstaat waren nach einem Dammbruch an einer Vale-Eisenerzmine nahe dem Ort Brumadinho Ende Januar hunderte Menschen von einer Schlammlawine begraben worden. Bislang wurden 166 Leichen geborgen, für 147 Vermisste gibt es keine Hoffnung mehr.

Im November 2015 waren bei einem weiteren Dammbruch in einer Vale-Mine 19 Menschen getötet worden, Millionen Kubikliter Klärschlamm lösten die schlimmste Umweltkatastrophe in der Geschichte Brasiliens aus.

Von der Evakuierung betroffen sind rund 200 Menschen. Vor anderthalb Wochen waren rund 500 Anwohner zweier weiterer Minen in Sicherheit gebracht worden. Eine der Minen gehörte Vale, die andere dem Unternehmen AcelorMittal.

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