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Kudelski schreibt im ersten Semester tiefrote Zahlen

Der Kudelski-Konzern weist für das erste Halbjahr 2018 wie angekündigt einen Verlust aus. Das Unternehmen befindet sich in einer tiefgreifenden Umbauphase.
Das Westschweizer Unternehmen Kudelski befindet sich in einer Umbauphase (Archivbild). (Bild: KEYSTONE/LAURENT GILLIERON)

Das Westschweizer Unternehmen Kudelski befindet sich in einer Umbauphase (Archivbild). (Bild: KEYSTONE/LAURENT GILLIERON)

(sda/awp)

Das operative Ergebnis (EBIT kam bei -30,2 Millionen US-Dollar zu liegen (Vorjahr: +7,5 Mio). Unter dem Strich steht ein Reinverlust von 36,5 Millionen, nachdem im Vorjahr ein Fehlbetrag von 5,3 Millionen resultiert hatte.

Das Unternehmen, das sich in einer tiefgreifenden Umbauphase befindet, hatte vor rund einem Monat rote Zahlen angekündigt. Die Gesellschaft legt in Zukunft einen Schwerpunkt auf die Bereiche Cybersecurity und Internet der Dinge, während das traditionelle Geschäft mit Verschlüsselungslösungen im Pay-TV-Markt an Gewicht verliert.

Dieser Umbau kostet zunächst viel Geld. Konkret wurde der Reingewinn von Restrukturierungskosten in der Höhe von 28 Millionen belastet, wie das Unternehmen am Mittwoch mitteilte.

Beide Sparten mit weniger Umsatz

Der Umsatz nahm derweil um gut 10 Prozent auf 446,1 Millionen US-Dollar ab. Rückläufig waren vor allem die Verkäufe bei «Integrated Digital TV» (-16%), der grösseren der beiden Konzernsparten. Auch die zweite Sparte «Public Access» (Zutrittsysteme u.a. für Bergbahnen und Parkhäuser) erlitt eine Umsatzeinbusse (-3,3%), was mit einer «höheren Saisonalität» begründet wurde. Als Lichtblick erwähnte das Unternehmen steigende Bruttomargen und einen deutlichen Kundenzuwachs im noch kleinen Cybersecurity-Geschäft.

Mit den vorgelegten Zahlen hat Kudelski die Markterwartungen auf allen Stufen deutlich verfehlt. Die befragten Analysten hatten durchschnittlich (AWP-Konsens) einen Umsatz von 526,5 Millionen, einen EBIT von -19,0 Millionen und einen Reinverlust von 26,5 Millionen erwartet.

Verbesserung im zweiten Semester angepeilt

Das zweite Halbjahr soll bessere Zahlen bringen als das erste. So wird unverändert für das Gesamtjahr ein EBIT von 30 bis 45 Millionen Dollar angepeilt. Die EBIT-Kennzahl versteht sich jedoch ohne Restrukturierungskosten. Zum Vergleich: Für das erste Halbjahr wurde die entsprechend bereinigte Zahl mit -2,2 Millionen ausgewiesen.

Konkret sollen die Verkäufe im Digital-TV-Bereich und im Cybersecurity-Geschäft zunehmen, und für «Public Acces» wird mit einer Umsatzbeschleunigung gerechnet, was für das Gesamtjahr dann auch eine höhere Profitabilität bringen soll.

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