Kurz zufrieden mit Ergebnis des EU-Gipfels

Österreichs Kanzler Sebastian Kurz hat nach der Einigung des EU-Sondergipfels von einem «guten Resultat für die EU und Österreich» gesprochen. Der konservative Politiker lobte namentlich das Bündnis, dass Österreich mit Schweden, Dänemark und den Niederlanden eingegangen war.

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Sebastian Kurz, Bundeskanzler von Österreich, verlässt das Gebäude des Europäischen Rates. Foto: Johanna Geron/Reuters Pool via AP/dpa

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Keystone/Reuters Pool via AP/Johanna Geron
(sda/dpa)

«Vielen Dank an alle Kollegen, besonders an die «Sparsamen»", twitterte er am Dienstagmorgen. Zusätzlich dazu verbreitete Kurz über den Kurznachrichtendienst ein Foto von sich und den Staats- und Regierungschefs der drei Länder.

Die EU-Staaten hatten sich am frühen Dienstagmorgen auf das grösste Haushalts- und Finanzpaket ihrer Geschichte geeinigt. Zusammen umfasst das Paket 1,8 Billionen Euro - davon 1074 Milliarden für den nächsten siebenjährigen Haushaltsrahmen und 750 Milliarden für ein Konjunktur- und Investitionsprogramm gegen die Folgen der schweren Corona-Krise.

Die sogenannten «Sparsamen Vier» wollten im Rahmen des Corona-Wiederaufbaupakets ursprünglich keine Zuschüsse, sondern nur Kredite vergeben. Die Höhe der Zuschüsse wurde im Laufe des Gipfels von 500 auf 390 Milliarden Euro heruntergehandelt, während diejenige der Kredite von 250 auf 360 Milliarden stieg. Die Gruppe der «Sparsamen» erreichte zudem etliche weitere Zugeständnisse.