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Landis+Gyr kehrt in die Gewinnzone zurück

Der Stromzählerproduzent Landis+Gyr hat im vergangenen Geschäftsjahr 2017/18 (per Ende März) den Umsatz gesteigert. Der Betriebsgewinn verharrte knapp auf Vorjahresniveau und unter dem Strich gelang die Rückkehr in die schwarzen Zahlen.
Landis+Gyr-Chef Richard Mora kann die Rückkehr in die Gewinnzone verkünden. (Bild: KEYSTONE/GAETAN BALLY)

Landis+Gyr-Chef Richard Mora kann die Rückkehr in die Gewinnzone verkünden. (Bild: KEYSTONE/GAETAN BALLY)

(sda/awp)

Im neuen Geschäftsjahr 2018/19 will das Unternehmen weiter wachsen und mehr Betriebsgewinn erzielen. Landis+Gyr ist seit Mitte Juli 2017 wieder an der Schweizer Börse SIX gelistet und publiziert nun erstmals seither Jahreszahlen nach Vorgaben der Schweizer Börse.

Konkret nahm der Umsatz nahm um 4,7 Prozent auf 1,74 Milliarden Dollar zu, wie der Anbieter von Energiemanagement-Lösungen am Dienstag mitteilte. Bereinigt um den Einfluss der Währungen ergab sich eine Zunahme um 2,6 Prozent. Der Umsatz lag damit im Bereich des aus Analystenschätzungen ermittelten AWP-Konsens von 1,76 Milliarden.

Alle Ziele erreicht oder übertroffen

"Alle Zielvorgaben, die wir anlässlich des Börsengangs festgelegt haben, wurden erreicht oder übertroffen", lässt sich Konzernchef Richard Mora in einer Mitteilung vom Dienstag zitieren. Er nannte das Umsatzwachstum "erfreulich".

Das Betriebsergebnis auf Stufe EBITDA ging dagegen um 3,8 Prozent auf 145,1 Millionen Dollar zurück. Hier sind allerdings diverse Sondereffekte einberechnet, etwa der Aufwand für Restrukturierungen, für Gewährleistungsaufwendungen oder die Kosten des Börsengangs.

Der "bereinigte" EBITDA - die genannten Faktoren werden hier ausgeklammert - lag mit 212 Millionen auf Vorjahresniveau und leicht über den Schätzungen der Analysten.

Rückkehr in Gewinnzone

Das Ergebnis war unter dem Strich mit 46,4 Millionen Dollar wieder positiv, nachdem im Vorjahr hauptsächlich wegen einem Abschreiber auf Goodwill ein Verlust von 62,6 Millionen resultiert hatte. Das Unternehmen will nun eine Dividende von 2,30 Franken je Aktie aus der Kapitaleinlagereserve auszahlen.

Gemäss dem Ausblick auf 2018/19 soll im neuen Geschäftsjahr ein Umsatzwachstum von 3 bis 6 Prozent erreicht werden, eine Steigerung des bereinigten EBITDA auf 222 bis 232 Millionen Dollar sowie ein freier Kapitalfluss von 95 bis 105 Millionen.

Aufgrund der nach wie vor akuten Lieferengpässe geht Landis+Gyr davon aus, dass das Ergebnis in der ersten Hälfte des Geschäftsjahres 2018 schwächer ausfallen wird als in der zweiten.

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