Luxusgüterkonzern LVMH erleidet in Corona-Krise Gewinneinbruch

Dem Luxusgüterkonzern LVMH sind im ersten Halbjahr im Zuge der Corona-Pandemie Umsatz und Ergebnis weggebrochen.

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Der Dior- und Louis-Vuitton-Konzern LVMH hat in der ersten Jahreshälfte stark unter den geschlossenen Läden und dem lahmgelegten Tourismus gelitten.

Der Dior- und Louis-Vuitton-Konzern LVMH hat in der ersten Jahreshälfte stark unter den geschlossenen Läden und dem lahmgelegten Tourismus gelitten.

KEYSTONE/LAURENT GILLIERON
(sda/awp/dpa)

Weil der internationale Tourismus nahezu lahmgelegt war und die Geschäfte und die Produktion weltweit nahezu komplett über mehrere Monate geschlossen waren, brach der Gewinn aus dem fortgeführten Geschäft im ersten Halbjahr um fast 70 Prozent auf knapp 1,7 Milliarden ein.

Unter dem Strich verbuchte der Konzern mit 522 Millionen Euro sogar mehr als 80 Prozent weniger, wie LVMH am Montag in Paris mitteilte.

Die Umsätze sanken um mehr als ein Viertel auf 18,4 Milliarden Euro. Dabei fiel der Rückgang bereinigt um Wechselkurseffekte sowie Zu- und Verkäufe im zweiten Quartal mit 38 Prozent deutlich grösser aus als zum Jahresauftakt. LVMH hofft auf eine stetige Erholung der Geschäfte in der zweiten Jahreshälfte. Über eine mögliche Zwischendividende für die Aktionäre will der Konzern im Oktober entscheiden.