Marriott muss Hotelbetrieb in Kuba auf US-Anordnung einstellen

Die US-Regierung hat Marriott angewiesen, den Hotelbetrieb im kommunistischen Kuba zu beenden. Der Betrieb des Four-Points-Sheraton-Hotels in der Hauptstadt Havanna müsse auf Anordnung des Finanzministeriums in Washington bis zum 31. August eingestellt werden.

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Die USA haben die Hotelkette Marriott aufgefordert, ihre Geschäftsaktivitäten in Kuba einzustellen und die Annäherungen der Vereinigten Staaten mit dem kommunistischen Regime auf Eis zu legen.

Die USA haben die Hotelkette Marriott aufgefordert, ihre Geschäftsaktivitäten in Kuba einzustellen und die Annäherungen der Vereinigten Staaten mit dem kommunistischen Regime auf Eis zu legen.

KEYSTONE/AP/DESMOND BOYLAN
(sda/reu)

Dies sagte eine Sprecherin der amerikanischen Hotelkette am Freitag (Ortszeit) der Nachrichtenagentur Reuters. Das Unternehmen Starwood Hotels, das heute im Besitz von Marriott ist, war vor vier Jahren die erste US-Hotelkette, die seit der Revolution 1959 einen Vertrag mit Kuba unterzeichnet hatte. Vorausgegangen waren Bemühungen des damaligen US-Präsidenten Barack Obama, die Beziehungen zwischen beiden Ländern zu normalisieren.

US-Präsident Donald Trump lehnt dies allerdings kategorisch ab. Seine Regierung hat das Jahrzehnte alte Handelsembargo gegen Kuba verschärft und angekündigt, man wolle die Insel zu demokratischen Reformen zwingen. In der grossen kubano-amerikanischen Gemeinde im US-Bundesstaat Florida könnte dies Trump Wählerstimmen sichern. Der Staat gilt als entscheidend für seine Wiederwahlaussichten im November.