Medienbericht - Japan plant weiteres Rettungspaket

Die Regierung in Japan will ein zweites Hilfspaket zur Bekämpfung der wirtschaftlichen Folgen der Coronavirus-Pandemie auflegen. Das geht aus einem Zeitungsbericht vom Montag hervor.

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Japan will mit einem weiteren Konjunkturprogramm, die von der Coronavirus-Pandemie gebeutelte Volkswirtschaft unterstützen.

Japan will mit einem weiteren Konjunkturprogramm, die von der Coronavirus-Pandemie gebeutelte Volkswirtschaft unterstützen.

KEYSTONE/EPA/KIMIMASA MAYAMA
(sda/reu)

Die Regierung in Japan will einen zweiten Nachtragshaushalt für das laufende Jahr verabschieden, um neue Massnahmen zur Bekämpfung der wirtschaftlichen Folgen der Coronavirus-Pandemie zu finanzieren, berichtete die Tageszeitung «Nikkei» am Montag. Der neue Rettungsschirm umfasse Subventionen für Unternehmen, die mit sinkenden Verkaufszahlen und hohen Mitpreisen zu kämpfen hätten und böte Unterstützung für Studenten, die ihre Teilzeitarbeitsplätze infolge der Coronavirus-Pandemie verloren haben, hiess es weiter.

Die japanische Regierung plane, den Nachtragshaushalt innerhalb der laufenden Sitzungsperiode bis zum 17. Juni zu verabschieden, berichtete das Blatt zudem ohne Angabe von genauen Quellen.

Japan hatte im April ein Rekordpaket von 1,1 Billionen Dollar für Konjunkturprogramme auf den Weg gebracht, das sich auf Barauszahlungen für Haushalte und Kredite an kleine Unternehmen konzentrierte. Durch den Einbruch der globalen Nachfrage und eines bis Ende Mai verlängerten Ausnahmezustandes befindet sich Japan an der Schwelle zu einer tiefen Rezession. Die drittgrösste Volkswirtschaft der Welt ist einer Umfrage zufolge in den ersten drei Monaten dieses Jahres ein zweites Quartal in Folge geschrumpft.