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Porzellan-Manufaktur Meissen setzt auf Märkte in Asien

Die berühmte deutsche Porzellan-Manufaktur Meissen will noch mehr Absatzmöglichkeiten im Ausland erschliessen. «China ist für uns der wichtigste nächste Markt. Dort hatten wir einen guten Neustart», sagte Geschäftsführer Georg Nussdorfer der Nachrichtenagentur DPA.
Die deutsche Porzellan-Manufaktur Meissen will noch mehr Absatzmärkte in Asien erschliessen. (Bild: KEYSTONE/AP/MATTHIAS RIETSCHEL)

Die deutsche Porzellan-Manufaktur Meissen will noch mehr Absatzmärkte in Asien erschliessen. (Bild: KEYSTONE/AP/MATTHIAS RIETSCHEL)

(sda/dpa)

Der chinesische Luxuskonsument habe eine grosse Affinität zum europäischen Kunsthandwerk. «Da sehen wir Meissen als prädestiniert.» In Japan und Taiwan sei die Handwerkskunst aus Meissen mit den blauen Schwertern bereits sehr gefragt.

Europas älteste Porzellan-Manufaktur mit Gründung 1710 steckt mitten im Wandel, nachdem der Umbau zum Luxuskonzern unter dem ehemaligen Chef Christian Kurtzke scheiterte. Dieser liess auch Schmuck, Kleidung und Accessoires fertigen. Das Konzept misslang, die Manufaktur häufte Millionen-Verluste an - allein im Vorjahr lag das Minus bei rund 5 Millionen Euro.

Mit dem 2017 angekündigten Kurswechsel und der Rückbesinnung auf das Porzellan will das Unternehmen ab 2021 wieder schwarze Zahlen schreiben.

«Es wird von den Kunden wertgeschätzt, dass wir uns wieder auf das Porzellan konzentrieren. Der ein oder andere hat sich sehr schwer damit getan, dass wir so viel ausserhalb des Porzellans gemacht haben», hiess es von der Firma.

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