Rabattschlachten belasten Hugo Boss

Rabattschlachten und Währungseffekte haben dem Modekonzern Hugo Boss im dritten Quartal einen Gewinnrückgang eingebrockt. Das operative Ergebnis (Ebitda) ging vor Sondereffekten um zwölf Prozent auf 126 Millionen Euro zurück.

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Rabattschlachten haben dem Modekonzern Hugo Boss einen Gewinnrückgang eingebrockt: ein Modell präsentiert die Frühjahreskollektion 2019 (Bild vom September). (Bild: KEYSTONE/AP/MARY ALTAFFER)

Rabattschlachten haben dem Modekonzern Hugo Boss einen Gewinnrückgang eingebrockt: ein Modell präsentiert die Frühjahreskollektion 2019 (Bild vom September). (Bild: KEYSTONE/AP/MARY ALTAFFER)

(sda/awp/reu)

Derweil legte der Umsatz währungsbereinigt um ein Prozent auf 710 Millionen Euro zu, wie Vorstandschef Mark Langer am Dienstag mitteilte. Er hofft allerdings auf ein besseres Jahresabschlussquartal und bekräftigte daher seine Jahresziele.

«Das dritte Quartal war angesichts eines herausfordernden Marktumfelds nicht einfach. Vor allem der lange und heisse Sommer in Europa hat unser Geschäft beeinträchtigt», erklärte Langer.

«Für das vierte Quartal erwarten wir wieder eine deutlich dynamischere Entwicklung von Umsatz und Ergebnis.» Er sei daher «sehr zuversichtlich», die Prognose zu erreichen. Mit Blick auf 2019 betonte der Manager: «Ich bin fest davon überzeugt, dass wir bereits im kommenden Jahr zu nachhaltig profitablem Wachstum zurückkehren.»

Anleger reagierten gleichwohl enttäuscht: Die Aktien fielen im vorbörslichen Handel bei Lang & Schwarz um 1,3 Prozent und trugen die rote Laterne im MDax-Index.