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Rom eröffnet mit jahrelanger Verspätung neue U-Bahn-Station

Nach jahrelanger Verspätung ist im Zentrum Roms eine neue U-Bahn-Station fertig geworden. Bei der Eröffnung der Station San Giovanni sprach Stadtpräsidentin Virginia Raggi am Samstag von einem "historischen Tag für Rom und für Italien".
Die U-Bahn-Station San Giovanni ist zugleich Museum. Gezeigt werden Funde, die während den Bauarbeiten gemacht wurden. (Bild: KEYSTONE/AP/ANDREW MEDICHINI)

Die U-Bahn-Station San Giovanni ist zugleich Museum. Gezeigt werden Funde, die während den Bauarbeiten gemacht wurden. (Bild: KEYSTONE/AP/ANDREW MEDICHINI)

(sda/dpa)

Den Bau der Linie C, die vom Osten der Stadt an den Rand des historischen Zentrums führt, haben nicht nur Korruption und Misswirtschaft behindert. Bei solchen Grabungen werden immer wieder sensationelle archäologische Funde gemacht.

Daher ist die U-Bahn-Station zugleich ein Museum, in denen die Funde ausgestellt sind. "Rom und Italien gehen in Richtung Zukunft", sagte Raggi.

San Giovanni liegt an der Lateranbasilika und verbindet nun die Linie C mit der A-Strecke, die bislang schon eine Station gleichen Namens hatte und Richtung Vatikan fährt. Im Bau sind weitere Stationen zum Kolosseum und den Kaiserforen.

Durch das historische Herz der Millionenstadt fährt keine U-Bahn, weshalb Touristen und Römer gleichermassen auf ein schlechtes Netz mit Bussen angewiesen sind.

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