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Samsung erwartet Wachstumsdämpfer durch Smartphone-Geschäft

Das boomende Geschäft mit Speicherchips hat dem Technologieriesen Samsung im ersten Quartal 2018 ein kräftiges Gewinnplus beschert. Der südkoreanische Technologieriese stellt sich wegen der Flaute auf dem Smartphone-Weltmarkt auf ein schwächeres Gewinnwachstum ein.
Samsung-Mitarbeiter am Firmenhauptsitz im südkoreanischen Soul. (Bild: KEYSTONE/EPA/KIM HEE-CHUL)

Samsung-Mitarbeiter am Firmenhauptsitz im südkoreanischen Soul. (Bild: KEYSTONE/EPA/KIM HEE-CHUL)

(sda/reu)

Das boomende Geschäft mit Speicherchips hat dem Technologieriesen Samsung im ersten Quartal 2018 ein kräftiges Gewinnplus beschert. Der südkoreanische Technologieriese stellt sich wegen der Flaute auf dem Smartphone-Weltmarkt auf ein schwächeres Gewinnwachstum ein.

Nach einem Rekordergebnis im letzten Quartal verwies das Management am Donnerstag auf eine gedämpfte Nachfrage nach Handy-Bildschirmen. Stark läuft dagegen das Geschäft mit Speicherchips, in dem Samsung ebenso globaler Branchenprimus ist wie im Smartphone-Bereich.

Im abgelaufenen Vierteljahr erwirtschaftete der Konzern mit umgerechnet 14 Milliarden Franken (15,6 Billionen Won) Betriebsgewinn so viel wie nie zuvor. Das entspricht einem Anstieg von 58 Prozent zum Vorjahreszeitraum.

Der Umsatz stieg um fast 20 Prozent auf umgerechnet 55 Milliarden Franken. Mit diesen Angaben bestätigte die Unternehmensführung frühere Schätzungen.

Galaxy S9 gut unterwegs

Im Smartphone-Geschäft half dem Apple-Rivalen und -Zulieferer sein neues Flaggschiffprodukt Galaxy S9. Es wurde seit dem Marktstart Mitte März rund zehn Millionen mal verkauft, was Analysten zufolge ein solider Zwischenstand ist.

Die Samsung-Aktie lag an der Börse in Seoul gut zwei Prozent im Plus. Analysten führten dies auf den Ausblick zum Speicherchip-Geschäft zurück, der als positiv gewertet wurde.

Der starke Export von Speicherchips und anderen IT-Produkten trug im ersten Quartal dieses Jahres zu einer Erholung der südkoreanischen Wirtschaft bei. Nach Angaben der Notenbank legte das Bruttoinlandsprodukt (BIP) um 1,1 Prozent zu, nachdem es in den vorangegangenen drei Monaten noch um 0,2 Prozent geschrumpft war.

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