Schifffahrtsriese Maersk erwartet starken Geschäftseinbruch

Der weltgrösste Reedereikonzern Maersk rechnet mit einem starken Rückgang des Geschäfts. Die Entwicklungen liessen sich wegen der Covid-19-Pandemie zwar schlecht absehen, teilte A.P. Moeller-Maersk am Mittwoch in Kopenhagen mit.

Drucken
Teilen
Sind aktuell weniger gefragt: Die riesigen Containerschiffe von Maersk.

Sind aktuell weniger gefragt: Die riesigen Containerschiffe von Maersk.

KEYSTONE/EPA/KARSTEN KLAMA
(sda/awp/dpa)

Da die Pandemie jedoch weiter deutliche Auswirkungen auf die globale Nachfrage zeige, gehe sein Konzern für das Quartal mit einem um möglicherweise 20 bis 25 Prozent niedrigeren Volumen in allen Geschäftsbereichen aus, erklärte Maersk-Chef Søren Skou. Maersk sehe sich trotz der Herausforderungen des Jahres 2020 in einer starken Position, «um den Sturm zu überstehen».

Trotz des Beginns der Corona-Krise stand für Maersk im Startquartal 2020 unter dem Strich ein Gewinn von 209 Millionen Dollar - nach einem Verlust im Vorjahreszeitraum von 104 Millionen Dollar. Zu dem schwächeren Vorjahreswert hatten jedoch höhere Abschreibungen beigetragen.

Aber auch in den ersten Monaten 2020 habe Covid-19 einen entscheidenden Einfluss auf die Aktivität bei Maersk gehabt, beginnend mit den Folgen der Corona-Massnahmen auf den chinesischen Export bis hin zur globalen Nachfrage und dem Wirtschaftswachstum weltweit, erklärten die Dänen. Trotz eines Rückgangs des globalen Containerhandels um 4,7 Prozent im Vergleich zum Vorjahresquartal stieg der Umsatz minimal von 9,54 auf 9,57 Milliarden Dollar.