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Spanische Kartellwächter bestrafen Zughersteller wegen Absprachen

15 Hersteller von Zügen und Eisenbahn-Technik haben sich nach Erkenntnissen der spanischen Wettbewerbsaufsicht 14 Jahre lang bei Ausschreibungen rechtswidrig abgesprochen.
Spanien büsst Zughersteller wegen Absprachen. (Bild: KEYSTONE/EPA/ETIENNE LAURENT)

Spanien büsst Zughersteller wegen Absprachen. (Bild: KEYSTONE/EPA/ETIENNE LAURENT)

(sda/awp/reu)

Die CNMC verhängte deshalb Geldbussen von 118 Millionen Euro gegen die Hersteller, darunter Siemens und Alstom, wie sie am Mittwoch mitteilte.

Die französische Alstom, die als Kronzeuge aufgetreten war, muss die Strafe aber nicht zahlen. Siemens muss statt 16,8 Millionen Euro nur 9,24 Millionen abdrücken. Die beiden sollen auch nicht vom Ausschluss von künftigen öffentlichen Ausschreibungen betroffen sein, den die Behörde gegen die anderen Kartell-Teilnehmer einleiten will.

Die CNMC identifizierte drei Kartelle: eines für Aufträge zur Elektrifizierung des spanischen Eisenbahn-Hochgeschwindigkeitsnetzes AVE, eines für die Elektrifizierung gewöhnlicher Strecken und eines für die Signaltechnik auf den Hochgeschwindigkeitsstrecken. Insgesamt hätten die Unternehmen sich bei öffentlichen Aufträgen im Wert von mehr als einer Milliarde Euro abgesprochen.

Die höchsten Einzelstrafen verhängte die CNMC gegen die spanischen Firmen Cobra (27,2 Millionen) und Elecnor (20,4 Millionen Euro). 14 für die Absprachen verantwortliche Manager müssen ebenfalls Strafen über insgesamt 666.000 Euro zahlen.

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