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Start von Indiens erster Mondmission abgebrochen

Der Start der ersten indischen Mondmission ist kurz vor dem geplanten Abheben der Rakete abgebrochen worden. Grund sei ein «technisches Problem», teilte die indische Weltraumbehörde in der Nacht auf Montag mit.
Eine Rakete sollte den Orbiter Chandrayaan-2 nach Angaben der indischen Weltraumbehörde am Sonntagabend von der Insel Andhra Pradesh ins All befördern. (Bild: KEYSTONE/EPA/INDIAN SPACE RESEARCH ORGANISATION HANDOUT)

Eine Rakete sollte den Orbiter Chandrayaan-2 nach Angaben der indischen Weltraumbehörde am Sonntagabend von der Insel Andhra Pradesh ins All befördern. (Bild: KEYSTONE/EPA/INDIAN SPACE RESEARCH ORGANISATION HANDOUT)

(sda/ap/afp)

Der Abbruch erfolgte nur 56 Minuten vor dem geplanten Start. Ein neuer Starttermin wurde zunächst nicht genannt.

Nur wenige Tage vor dem 50. Jahrestag der historischen ersten bemannten Mondlandung durch die US-Astronauten von Apollo 11 hätte Indien in der Nacht auf Montag (Ortszeit) seine erste Mondmission starten wollen. Bei einem Erfolg der Mission wäre es das vierte Land nach den USA, Russland und China, dem eine Mondlandung gelingt.

Indien entwickelte nahezu alle Komponenten selbst, die Kosten dafür waren mit umgerechnet rund 124 Millionen Euro im Vergleich zu anderen Mondprogrammen niedrig.

Eine Rakete soll den Orbiter Chandrayaan-2 nach Angaben der indischen Weltraumbehörde von der Insel Andhra Pradesh ins All befördern. Der Orbiter hat ein Landemodul an Bord, das Anfang September am Südpol des Mondes aufsetzen soll. Ein Rover soll dann auf der Oberfläche des Erdtrabanten unter anderem nach Spuren von Wasser suchen.

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