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Traditionsmarke Merrill Lynch verschwindet

Die traditionsreiche Marke Merrill Lynch verschwindet aus der Welt des Investmentbankings. Die Bank of America, die das über 100 Jahre alte Wall-Street-Haus in der Finanzkrise übernommen hatte, will den Namen im Kapitalmarktgeschäft weitgehend streichen.
Die Traditionsmarke Merrill Lynch soll weitestgehend von der Bildfläche verschwinden. (Bild: KEYSTONE/EPA/ANDY RAIN)

Die Traditionsmarke Merrill Lynch soll weitestgehend von der Bildfläche verschwinden. (Bild: KEYSTONE/EPA/ANDY RAIN)

(sda/dpa)

In der Vermögensverwaltung und Investmentsparte bleibe lediglich die Kurzform Merrill als Zweitmarke bestehen, teilte das Geldhaus am Montag (Ortszeit) in Charlotte im Bundesstaat North Carolina mit.

Merrill Lynch wurde 1914 von Charles Merrill gegründet. Noch im gleichen Jahr kam Edmund Lynch dazu. Es folgte eine rasche Expansion, das Firmenlogo mit dem Bullen wurde zu einer festen Grösse. «Mother Merrill» gilt an der Wall Street als Wegbereiter des Massengeschäfts, der Kleinanleger an die Aktienmärkte holte.

Der Crash im Zuge des Kollapses des US-Häusermarkts 2007 brachte das Institut jedoch ins Wanken und führte 2009 zur Übernahme durch die Bank of America.

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