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UBS sieht geringere Gefahren auf dem Schweizer Immobilienmarkt

Die Risiken auf dem Schweizer Immobilienmarkt haben im zweiten Quartal weiter abgenommen. Der von der Grossbank UBS vierteljährlich berechnete Immobilienblasenindex ist zum vierten Mal in Folge gesunken.
Die Gefahr, dass sich eine Immobilienblase bildet, hat abgenommen - insbesondere wegen gesunkener Preise für Eigentumswohnungen. (Bild: KEYSTONE/GAETAN BALLY)

Die Gefahr, dass sich eine Immobilienblase bildet, hat abgenommen - insbesondere wegen gesunkener Preise für Eigentumswohnungen. (Bild: KEYSTONE/GAETAN BALLY)

(sda/awp)

Innert Jahresfrist habe das Blasenrisiko auf dem Eigenheimmarkt damit deutlich abgenommen, teilte die Grossbank am Dienstag mit.

Mit dem aktuellen Punktestand befindet sich der Index laut den Angaben auch nur noch knapp in der Risikozone. Der Index kann folgende fünf nach Risiken aufsteigende Stufen einnehmen: Baisse, Balance, Boom, Risiko und Blase.

Der erneute Rückgang wurde laut der Mitteilung durch die Abkühlung des Eigenheimmarktes und gleichzeitig hohem Wirtschaftswachstum ausgelöst. So seien insbesondere die Preise für Eigentumswohnungen gesunken, im Vorjahresvergleich um 2,6 Prozent.

Für eine Entwarnung ist es jedoch zu früh, wie die Ökonomen betonten. Die Tragbarkeitsrisiken blieben im langfristigen Vergleich hoch. So lägen bestimmte Komponenten des Indexes nahe an den Werten der letzten Immobilienblase Ende der 1980er Jahre. Stark abgeschwächt werde das Immobilienblasenrisiko auf der anderen Seite durch die verlangsamte Hypothekarkreditvergabe.

Nidwalden neu eine Gefahrenregion

Aufgeschlüsselt nach Regionen zählt Morges laut den Angaben nicht mehr zu den Gefahrenregionen. Nidwalden, wo die Preise in den letzten drei Jahren um mehr als 15 Prozent gestiegen seien, gehöre hingegen neu dazu. Es sei die Region mit den höchsten Preissteigerungen.

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