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US-Börsenaufsicht legt Rechtsstreit mit Tesla-Chef Musk bei

Die US-Börsenaufsicht SEC und der Elektroauto-Pionier Tesla haben überraschend ihren Streit über Tweets von Tesla-Chef Elon Musk beigelegt. Tesla und Musk zahlten jeweils 20 Millionen Dollar, teilte die SEC am Samstag (Ortszeit) mit.
Intervention der US-Börsenaufsicht: Elon Musk muss beim Tesla-Konzern seinen Posten als Verwaltungsratspräsident für einige Zeit aufgeben und eine Millionenstrafe wegen eines umstrittenen Tweets zahlen. (Bild: KEYSTONE/AP/CHRIS CARLSON)

Intervention der US-Börsenaufsicht: Elon Musk muss beim Tesla-Konzern seinen Posten als Verwaltungsratspräsident für einige Zeit aufgeben und eine Millionenstrafe wegen eines umstrittenen Tweets zahlen. (Bild: KEYSTONE/AP/CHRIS CARLSON)

(sda/reu/afp/dpa)

Musk lege zudem für drei Jahre das Amt des Verwaltungsratschefs nieder. Seinen Posten als Konzernchef behalte er dagegen. Tesla und Musk gaben die Vorwürfe weder zu noch wiesen sie sie zurück.

Ein Gericht muss dem Vergleich aber noch zustimmen, der überdies Reformen bei Tesla vorsieht. So müsse das Unternehmen unter anderem laut dem Sender CNBC und der «Washington Post» vom Samstag zwei unabhängige Direktoren in seinen Verwaltungsrat berufen.

Die SEC hatte den weltweit bekannten Manager vor dem US-Bundesgericht Manhattan wegen Betrugs verklagt. Er habe «falsche und irreführende» Twitter-Nachrichten über einen angeblich geplanten Börsenrückzug des Autobauers verfasst. Musk liess erklären, er habe nichts Falsches getan und sei traurig und enttäuscht über die Klage. Er habe immer im Sinne der Wahrheit, der Transparenz und der Investoren gehandelt.

Lebenslange Strafe gefordert

Für Musk stand viel auf dem Spiel: Die Behörde hatte ihm in einer Klage vorgeworfen, Anleger in die Irre geführt zu haben, und wollte erreichen, dass er auf Lebenszeit aus Chefetagen börsennotierter US-Unternehmen verbannt wird.

Die SEC kam zu dem Schluss, dass Musk zwar mit potenziellen Geldgebern über einen Börsenrückzug von Tesla gesprochen habe - aber nur sehr vage. Es seien weder der Preis von 420 Dollar besprochen noch formelle Finanzierungsvereinbarungen abgeschlossen worden, hiess es in der Klage. Für Anleger habe es aber durch Musks Tweets nach einem praktisch beschlossenen Deal ausgesehen, so dass sie zu Aktienkäufen verleitet worden seien. Folglich habe Musk Investoren bewusst oder durch Leichtsinn betrogen, argumentierte die SEC. Die zusammengerechnet 40 Millionen Dollar von Tesla und Musk sollen deshalb ihnen zugute kommen.

Die Tesla-Aktien waren am Freitag nach Bekanntwerden der Klage der SEC sofort um rund 12 Prozent eingebrochen.

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