US-Handelsbeauftragter mahnt bei Nafta-Verhandlungen zur Eile

Der US-Handelsbeauftragte Robert Lighthizer mahnt bei den Gesprächen über eine Reform des Freihandelsabkommens mit Kanada und Mexiko (Nafta) zur Eile. Sollte es innerhalb von drei Wochen keine Einigung geben, sei die rechtzeitige Zustimmung des US-Kongresses fraglich.

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Geschickter Schachzug: Der Handelsbeauftragte der USA, Robert Lighthizer, erhöht den Zeitdruck bei den Gesprächen über ein neues Freihandelsabkommen. (Bild: KEYSTONE/FR170079 AP/CLIFF OWEN)

Geschickter Schachzug: Der Handelsbeauftragte der USA, Robert Lighthizer, erhöht den Zeitdruck bei den Gesprächen über ein neues Freihandelsabkommen. (Bild: KEYSTONE/FR170079 AP/CLIFF OWEN)

(sda/reu)

Der US-Handelsbeauftragte Robert Lighthizer mahnt bei den Gesprächen über eine Reform des Freihandelsabkommens mit Kanada und Mexiko (Nafta) zur Eile. Sollte es innerhalb von drei Wochen keine Einigung geben, sei die rechtzeitige Zustimmung des US-Kongresses fraglich.

Hintergrund seien langwierige parlamentarische Verfahren. In beiden Parlamentskammern haben zurzeit die Republikaner die Mehrheit. Bei der Wahl im November könnten jedoch die Demokraten, die Freihandelsabkommen traditionell eher skeptisch sehen, das Repräsentantenhaus gewinnen.

Lighthizer sagte, er wolle ein Abkommen, das für Präsident Donald Trump, Kanada, Mexiko und beide Parteien im US-Kongress annehmbar sei. Dafür will er am Montag die Gespräche mit der kanadischen Aussenministerin Chrystia Freeland und dem mexikanischen Wirtschaftsminister Ildefonso Guajardo fortsetzen.

Kanada und Mexiko sind wie die EU von den US-Zöllen auf Stahl und Aluminium bis zum 1. Juni ausgenommen. Vertreter beider Länder haben es abgelehnt, die Verhandlungen darüber mit den Nafta-Gesprächen zu verknüpfen.