US-Notenbank plant eigenes Echtzeit-Zahlungssystem ab 2023

Die US-Notenbank Federal Reserve (Fed) plant ihr eigenes Echtzeit-Zahlungs- und Abwicklungssystem, das rund um die Uhr in Betrieb sein soll. Das Projekt solle 2023 oder 2024 an den Start gehen, teilte die Zentralbank am Montag (Ortszeit) weiter mit.

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Die US-Notenbank Fed unter der Leitung von Jerome Powell plant, ein neues Echtzeit-Zahlungssystem aufzubauen. (Bild: KEYSTONE/EPA/JIM LO SCALZO)

Die US-Notenbank Fed unter der Leitung von Jerome Powell plant, ein neues Echtzeit-Zahlungssystem aufzubauen. (Bild: KEYSTONE/EPA/JIM LO SCALZO)

(sda/reu)

Der neue Service mit dem Namen FedNow werde neben einem privaten Echtzeit-Zahlungssystem bestehen, das 2017 von einer Gruppe von Grossbanken gegründet worden war. Kleinere Geldhäuser hatten die Fed darum gebeten, ein solches System zu entwickeln.

Die USA haben bereits ein Zahlungsverkehrssystem namens Fedwire, in dem die Differenzen zwischen den regionalen Filialen der Fed ausgeglichen werden. Die Notenbank denkt nach eigenen Angaben zudem darüber nach, den Service auf 24 Stunden täglich auszuweiten.