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Von Japanern entwickelte Rakete geht nach Start in Flammen auf

Sekunden nach ihrem Abheben ist eine privat entwickelte Rakete im Norden Japans in Flammen aufgegangen. Der Fehlstart der Momo-2 geschah am Samstag in der Stadt Taiki. Die Rakete sollte bis zu 100 Kilometer ins All geschossen werden.
Vermutlich eine Störung im Triebwerk: Die Rakete Momo-2 geht beim Start in Japan in Flammen auf. (Bild: KEYSTONE/AP Kyodo News/MASANORI TAKEI)

Vermutlich eine Störung im Triebwerk: Die Rakete Momo-2 geht beim Start in Japan in Flammen auf. (Bild: KEYSTONE/AP Kyodo News/MASANORI TAKEI)

(sda/ap)

Auf Fernsehbildern war zu sehen, wie die zehn Meter lange Rakete nur wenig von ihrer Startrampe abhob, dann Richtung Boden fiel und in einem Feuerball aufging. Es gab keine Verletzten.

Der Präsident des verantwortlichen Unternehmens, Interstellar Technologies, entschuldigte sich für die Panne. Die Rakete habe vermutlich eine Störung im Haupttriebwerk gehabt, sagte Takahiro Inagawa. Sein Team werde die verbliebenen Raketenteile einer Fehleranalyse unterziehen.

Interstellar Technologies begann 2005 als Projekt des japanischen Unternehmers Takafumi Horie. Ziel war, eine relativ kleine, leichte und kostengünstige Rakete zu entwickeln, die Satelliten ins All schicken sollte.

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